Rolling Stones beim Glastonbury-Festival Ihr erstes Mal

Michael Eavis hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Die Rolling Stones? Auf seinem Festival? Wohl kaum. Doch am Samstag erfüllte sich sein Traum: Zum ersten Mal spielten die Musikerlegenden auf dem Glastonbury-Festival in Großbritannien. Das Konzert in Bildern.
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Mit "Jumpin Jack Flash" ging's los, "Satisfaction" kam zum Schluss, dazwischen gab's rund zwei Stunden Stones pur: Die Band trat zum ersten Mal in ihrer Geschichte beim Glastonbury-Festival in Somerset auf. Für Festivalgründer Michael Eavis, 77, einen ehemaligen Hippie und Milchfarmer, ging damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.

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Noch vor zwei Jahren mutmaßte Eavis, es sei nun wahrscheinlich zu spät, die Stones noch für sein Festival gewinnen zu können. Doch zähe Verhandlungen mit dem Management der Band führten nun doch noch dazu, dass die altehrwürdige Rockband auf der "Pyramid-Stage" zu sehen war - hier sind Mick Jagger, Keith Richards und Ron Wood in Aktion.

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Die Band freue sich, dass man sie endlich mal eingeladen habe, scherzte der 69-jährige Jagger beim Festival. Da die Organisatoren davon ausgingen, dass sich ein Großteil der 150.000 Festivalteilnehmer das kleine Stück Musikgeschichte nicht entgehen lassen wollte, hatten sie den Platz um die Bühne eigens für den Stones-Auftritt erweitert.

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Feuerwerk für den Stones-Auftritt: Mit mehr als 150.000 Besuchern ist das Glastonbury-Festival das größte Pop-Ereignis Großbritanniens. Wer hier spielt, ist berühmt - oder wird es bald sein.

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"Solltet ihr diese Band zum ersten Mal gesehen haben, dann kommt wieder", rief Jagger den Fans zu. Viele von ihnen waren noch nicht einmal geboren, als die Stones ihre ersten Auftritte hatten.

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Mick Jagger gab sich auf der Bühne exzentrisch und energisch wie eh und je. Er hüpfte, er tanzte, er verrenkte seinen hageren Körper. Und das alles stilecht im grünen Glitzersakko.

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Zwischendurch tauschte Jagger das Glitzergrün gegen ein goldfarbenes Leibchen. An der ausladenden Gestik und Mimik des Sängers änderte sich im Verlauf des Abends jedoch nichts.

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Keith Richards wird im Dezember 70 Jahre alt.

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Das Konzert der Stones war in Großbritannien mit Spannung erwartet worden. Zuvor war die Band in Nordamerika auf Tour.

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Mick Jagger ist seit Jahrzehnten mit den Stones unterwegs. Seit den neunziger Jahren steht er immer mal wieder auch als Solo-Künstler auf der Bühne. Seit einigen Jahren ist Jagger zudem Teil der Gruppe SuperHeavy, zu der unter anderem auch Joss Stone und Dave Stewart gehören.

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Ron Wood, Mick Jagger, Charlie Watts, Keith Richards: Die Bandmitglieder haben einen Altersdurchschnitt von 69 Jahren. Die Festivalbesucher sind durchschnittlich etwa 36 Jahre alt. Viele Stones-Fans hatten bis zu zwölf Stunden vor dem Konzert bereits ihre Plätze eingenommen.

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Nach Angaben von britischen Rundfunksendern gehörten zu den Festivalbesuchern am Samstag unter anderem auch Prinz Harry, Fußballstar Wayne Rooney und Supermodel Kate Moss.

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So kennt man die Stones: ekstatisch. Die Band wurde 1962 gegründet. Nur wenige waren erfolgreicher und langlebiger.

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"I Can't Glasto Satisfaction" - Die Fans auf dem Glastonbury-Festival haben sich auf das Konzert der Stones vorbereitet. "(I Can't Get No) Satisfaction" ist eines ihrer erfolgreichsten Lieder, es wurde 1965 veröffentlicht.

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Zu den weiteren Highlights des 43. Glastonbury-Festivals zählen außerdem Portishead, Rock-Frischling Jake Bugg, Mumford & Sons, Nick Cave & The Bad Seeds sowie "Glasto"-Stammgast Elvis Costello, der schon 1984 mit einem dreistündigen Konzert zur Legendenbildung rund um das Festival beitrug

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Die schottische Rockband Primal Scream trat ebenfalls beim Glastonbury-Festival auf - hier sind Sänger Bobby Gillespie und Gitarrist Andrew Innes zu sehen. Der Bandname ist von der Urschrei-Therapie abgeleitet.

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Die 22-jährige US-Rapperin Azealia Banks kam im drachenähnlichen Neonoutfit auf die Bühne.

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Auch Soulsängerin Laura Mvula gehörte zu den Künstlern, die am zweiten Festivaltag auftraten. Am Sonntagabend geht die Veranstaltung mit dem Auftritt von Mumford & Sons zu Ende.

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Rita Ora ist 23 Jahre alt, Sängerin, Model, Schauspielerin - und Besucherin beim Glastonbury-Festival.

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Michael Eavis gründete das Festival 1970 auf seiner eigenen Farm bei Somerset im Stil der damals durch Woodstock geprägten Free-Festival-Bewegung: Rockbands sollten möglichst umsonst und draußen zu sehen sein, damals entrichteten Besucher einen symbolischen Obolus von einem Pfund. Heute kostet ein Glastonbury-Ticket allerdings satte 205 Pfund (rund 240 Euro).

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