Moskau von oben Wie der "Skywalker" die Dächer erklimmt

Sie nennen ihn "Skywalker": Marat Dupri erklimmt Wolkenkratzer und Moskaus schwer gesicherte Dächer, sogar die Geheimdienste überlistet er auf der Suche nach dem besten Ausblick und dem größten Nervenkitzel. Seine spektakulären Fotos haben den 20-jährigen Roofer berühmt gemacht.
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Moskaus wuchtige Wohnblöcke sind ein Paradies für Roofer: Sie schleichen sich an dösenden Hausmeistern vorbei, steigen durch offene Fenster und über Feuerleitern auf die Dächer der russischen Hauptstadt. mehr...

Foto: Marat Dupri
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Marat auf dem Weg zu seinem großen Ziel: In frühen Morgenstunden steigt er die Sprossen am Rücken des Denkmals empor, mit dem Moskau Zar Peter den Großen ehrt. Der Stahlkoloss ragt im Zentrum von Moskau 98 Meter hoch in den Himmel.

Foto: Marat Dupri
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Auf den Schultern des Zaren: Unbemerkt von Videokameras und Wachmännern haben sich die Roofer bis an die Spitze des Denkmals geschlängelt und genießen die ungewohnte Perspektive. "Von Nahem sieht das Denkmal merkwürdig aus, Peter hat wahnsinnig hervorstehende Augen", sagt Marat.

Foto: Marat Dupri
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Moskaus Erwachen: An der Spitze des Denkmals erwartet Marat den Aufgang der Sonne. Russlands Hauptstadt liegt zu seinen Füßen. "In diesem Moment", wird er später sagen, "fühlte ich mich wie der glücklichste Mensch auf der Welt."

Foto: Marat Dupri
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Dächer einer Weltstadt: Die Wolkenkratzer des Geschäftsviertels "Moscow-City" gelten als "Russlands Antwort auf Manhattan".

Foto: Marat Dupri
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Moskaus Kreml bei Nacht: Wenn der Blick von den Dächern über die Bauwerke von Zaren und Sowjetfürsten schweift, "spüre ich die Größe dieser Epochen", sagt Marat.

Foto: Marat Dupri
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"Roter Oktober": Der Schriftzug der ehemaligen Schokoladenfabrik in Kreml-Nähe gehört zu den Wahrzeichen der russischen Hauptstadt.

Foto: Marat Dupri
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Moskauer Roofer-Clique: Als dem Cineasten Marat die häufigen Kinobesuche zu langweilig wurden, suchte er in sozialen Netzwerken im Internet Kontakt zu anderen Dachkletterern.

Foto: Marat Dupri
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Ganz oben: Die filigranen Spitzen der "Sieben Schwestern" genannten Wolkenkratzer, die einst Sowjetdiktator Stalin bauen ließ, prägen Moskaus Stadtbild - und sind für die Roofer eine ständige Herausforderung

Foto: Marat Dupri
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Ausflug über die Grenzen der Hauptstadt hinaus: Im Moskauer Umland locken verfallene Industrieanlagen und verlassene Militäreinrichtungen wie diese Funkstation.

Foto: Marat Dupri
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Hoch hinaus: Es liegt nur ein schmaler Grad zwischen Wagemut...

Foto: Marat Dupri
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...und Leichtsinn bei den Roofern. Marats Freund balanciert nahe der Stadt Elektrostahl im Moskauer Umland in Turnschuhen auf einem Stahlträger in 205 Meter Höhe. Marat hat ein atemberaubendes Foto davon geschossen, es wurde vor kurzem zu einer der besten Aufnahmen Russlands 2011 gekürt.

Foto: Marat Dupri
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Ein halbverlassenes Industriegelände nahe Moskau: Marat klettert nie ohne Fotoapparat oder Helm-Kamera, später bearbeitet er seine Aufnahmen und veröffentlicht sie in seinem Blog.

Foto: Marat Dupri
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Weiter Blick: Rooferin auf dem Dach eines "Edelweiß", einem 157 Meter hohem Wohnhaus an der Mosfilm-Straße.

Foto: Marat Dupri
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Blick auf die Wolkenkratzer von "Moscow City"

Foto: Marat Dupri
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Roofer im Einsatz: Marat Dupri bei einem seiner Streifzüge

Foto: Marat Dupri
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Das winterliche Moskau: In der Bildmitte liegt das "Weiße Haus" am Moskwa-Fluss, der Sitz des noch amtierenden Premierministers Wladimir Putin, der Anfang Mai zum dritten Mal als Präsident vereidigt wird.

Foto: Marat Dupri
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Gaaanz vorsichtig: Balanceakt für die Kamera auf einem Moskauer Wohnhaus.

Foto: Marat Dupri
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