Russlands Opposition Spielzeugdemonstranten in Sibirien

Weil russischen Oppositionellen die Kundgebung verboten wurde, schickten sie Comic-Figuren und Kuscheltiere zum Protestieren. Die Polizei griff gegen die Spielzeug-Demo in Sibirien zunächst nicht ein. Aber jetzt will sie doch prüfen, ob der Aufmarsch im Schnee legal war.
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Protest der Puppen: In der sibirischen Stadt Barnaul stellten russische Regierungskritiker im Dezember Kuscheltiere und Plastikfiguren auf, um gegen den Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen zu demonstrieren.

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Comic-Figur Wall-E: Auf das Mittel der protestierenden Spielzeugfiguren hatten russische Bürger laut dem "Guardian" zurückgegriffen, nachdem mehrere ihrer Anträge auf Kundgebungen der Opposition abgelehnt worden waren.

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Armee aus Legofiguren: "Die Versuche der Behörden, die Bürgerrechte zu beschneiden, haben ein absurdes Ausmaß angenommen", sagt Lyudmila Alexandrova, eine 26-jährige Studentin, die den Protest mitorganisiert hat.

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Pinguin gegen Putin: "Die wollten uns wirklich glauben machen, dass unserer Veranstaltung illegal war", erzählt Alexandrova. Die Beamten hätten gesagt, man müsse die Flächen von den Behörden mieten, wenn man Spielzeug in den Schnee stecken wolle.

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Russlands Premierminister Wladimir Putin und Präsident Dmitrij Medwedew auf einem Demo-Plakat: "Ein Dieb gehört in den Knast, nicht in den Kreml", stand auf einem der Plakate der Protestpuppen.

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Die Spielzeugfiguren hatten Passanten angelockt, die weitere Plastikprotestler hinzufügten. Bei diesen Bildern handelt es sich um Screenshots vom Blog des russischen Fotografen Ivan Krupchik.

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Über Protestplakate im Mini-Format konnten die echten Demonstranten - Bürger der sibirischen Stadt Barnaul - ihren Ärger zum Ausdruck bringen.

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