Sachsen-Anhalt Erdrutsch reißt zwei Häuser mit

Schweres Unglück in Sachsen-Anhalt: Nach einem Erdrutsch wurde ein Haus in einen See gerissen, die Bewohner wurden von der Katastrophe offenbar im Schlaf überrascht. Vier Menschen werden vermisst.
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Nachterstedt: Der dramatische Notruf ging im Morgengrauen bei der Feuerwehr ein: Um halb sechs meldete sich ein Anwohner des Concordia-Sees in Sachsen-Anhalt und berichtete, mehrere hundert Meter Land rutschten in den angrenzenden See.

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Zerstörte Siedlung: "Das Ausmaß der Katastrophe ist unvorstellbar", sagte eine Sprecherin des Salzlandkreises. Ihr zufolge verschwand ein Areal von 350 mal 150 Metern im Concordia-See, einem gefluteten Tagebau.

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Drei Menschen werden noch vermisst. Die Behörden gehen davon aus, dass sie während des Erdrutsches schliefen und ums Leben kamen. Die Unglücksursache ist noch unklar.

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Ein Haus verschwand vollständig, dieses Doppelhaus wurde zur Hälfte in die Tiefe gerissen.

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Von Garten und Terrasse geht der Blick in den Abgrund.

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An der Abbruchkante geht es rund 100 Meter steil in die Tiefe.

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41 Menschen wurden aus Häusern im Umkreis in Sicherheit gebracht.

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Die Trümmer sind weitgehend unter Schlamm- und Wassermassen begraben, bisher können die Retter nicht an die Stelle vordringen.

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Das ehemalige Tagebaugebiet rund um den Concordia-See ist eine beliebte Urlaubsregion mit vielen Ferienhäusern. Auch ein Aussichtspunkt wurde weggeschwemmt.

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Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert und Gerhard Jost vom Landesamt für Geologie und Bergwesen begutachten die Unglücksstelle.

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Rund 200 Rettungskräfte sind im Einsatz, ...

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..., sie haben das Gebiet weiträumig abgesperrt.

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Auch der See ist vorerst Sperrzone: Das zurzeit rund 350 Hektar große Gewässer nutzen Schwimmer, Taucher und Wassersportler.

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Fassunglos beobachten Anwohner die Szenerie.

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Bisher weiß niemand, wann die Bewohner wieder in ihre Häuser können, um zumindest ihr Hab und Gut zu sichern. Das Erdreich ist noch immer in Bewegung.

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Der Wasserspiegel ist durch einen gewaltigen Erdrutsch erheblich gestiegen. Eine Flutwelle setzte am gegenüberliegenden Ufer des Sees die Anlegestelle unter Wasser ...

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... und spülte das Ausflugsschiff "Seelandperle" ans Land.

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