Algerien Es schneit in der Sahara

Schnee, der auf Sanddünen fällt: An einem der heißesten Orte der Welt ist der Winter eingebrochen. Im Saharaatlas hat es geschneit.
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Weiße Flocken auf rotem Sand: In der algerischen Sahara hat es geschneit.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Die Stadt Aïn Séfra im Nordwesten Algeriens ist auch als "Tor zur Sahara" bekannt und gilt als eine der heißesten Regionen der Welt. Diese Menschen nutzen die Gelegenheit und rutschen die verschneiten Sanddünen herunter.

Foto: Hamouda Ben Jerad/ Geoff Robinson
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Auf diesem Satellitenbild ist der Schnee gut zu erkennen. Aïn Séfra liegt im Saharaatlas, einer Gebirgskette, die die Nordgrenze der Sahara bildet.

Foto: NASA Earth Observatory
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In den vergangenen 40 Jahren hat es hier nur dreimal geschneit - zuletzt vor gut einem Jahr.

Foto: NASA Earth Observatory
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Der seltene Schnee - hier weiß markiert - in der Sahara ist auch auf diesem Bild zu sehen, das auf den Daten eines Wettersatelliten basiert.

Foto: 2018 EUMETSAT
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Fotografen nutzten das seltene Motiv. Vor 2016 soll es seit 37 Jahren nicht geschneit haben und laut der Erinnerung der Einheimischen nur ein einziges Mal: Am 18. Februar 1979 tobte sich ein Schneesturm aus - für eine halbe Stunde.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Laut Behörden blieb die Schneeschicht sehr dünn, weniger als 2,5 Zentimeter. Laut anderen Berichten soll jedoch an einigen Stellen mehr als 30 Zentimeter Schnee gefallen sein. Genug für eine Rutschpartie.

Foto: Hamouda Ben Jerad/ Geoff Robinson
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Nach nur einem Tag war der Schnee wieder getaut. Vorher jedoch konnte der Fotograf Karim Bouchetata den Wintereinbruch in Afrika dokumentieren.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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"Wir waren echt überrascht, als wir aufwachten und den Schnee sahen", sagte Bouchetata. "Der Schnee blieb den ganzen Tag und begann erst gegen fünf Uhr am Nachmittag zu schmelzen."

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Schnee in der größten Wüste der Welt ist zwar selten, aber doch nicht ganz unmöglich.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Zum Beispiel führten 2005 Schneefälle in Ghardaia, 800 Kilometer südlich von Algier, zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Die Straßen waren vereist und schneebedeckt.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Auch in Aïn Séfra hat der Schnee laut Berichten für Chaos gesorgt.

Foto: Sekkouri Kamel/ Geoff Robinson
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Mehrere Reisende sollen wegen der vereisten Straßen gestrandet sein. Einige nutzten offenbar die Wartezeit für einen Spaziergang.

Foto: Zineddine Hashas/ Geoff Robinson
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Laut Meteorologen hat ein Hochdruckgebiet über Europa dafür gesorgt, dass kalte Luft weiter nach Süden gelangte als normal.

Foto: Zineddine Hashas/ Geoff Robinson