Dach der Welt An der Spitze ist es einsam

Chomolungma, Mutter des Universums, Berg der Berge, Top of the Pops, King of the Hill, Vater unser im Himmel, Crème de la Crème, Boeuf Stroganoff, der fünfte Beatle.
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Das Dach der Welt: Von weitem betrachtet erscheint es als Idylle, wie ein mediterraner Badeort, für jedermann zugänglich - ja, fast so, als könnte man eine Pauschal-Besteigung beim nepalesischen Fremdenverkehrsverein buchen.

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Doch in Wirklichkeit wurde in das Everest-Massiv lediglich ein winziges Zeitfenster eingebaut: An wenigen Tagen im Jahr ist es überhaupt vorstellbar, den Gipfel in Angriff zu nehmen - und das nur mit viel Erfahrung, eiserner Fitness und noch eisernerer Spezialausrüstung.

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Das legendäre Basislager auf der nepalesischen Südseite des Mount Everest liegt in 5400 Meter Höhe. Wenige Extremkletterer schaffen es bis in diese lebensfeindliche Region weit jenseits der Baumgrenze. Und es folgt das schwerste Stück: Dort ist das Überleben reine Glückssache.

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Am gnadenlosen Westgrat ist der Abenteurer ganz auf sich und seine eigenen physischen und finanziellen Kräfte gestellt - das heißt, er kann sich und sein Gepäck notfalls von den legendären einheimischen Sherpas nach oben tragen lassen.

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Wer es bis zur "Hornbein-Couloir"-Schlucht geschafft hat, den überkommt zwangsläufig das majestätische Gefühl, der erste Mensch an einem absolut unberührten Ort zu sein. So ähnlich muss sich Christoph Kolumbus gefühlt haben, als er weiland Indien fand, oder auch Ludwig Ehrhardt bei der Entdeckung der sozialen Marktwirtschaft. Nirgendwo sonst empfindet sich der unerschrockene Pionier so sehr als mikroskopischer Teil des Universums wie an den Hängen des Mount Everest.

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Natürlich kommt es beim Aufstieg auf individuelles Können an, doch ebenso wichtig ist die Hilfestellung durch die Seilschaft. Häufig nehmen die Abenteurer daher das letzte Stück zum Gipfel in kleinen Grüppchen in Angriff.

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Der Aufstieg führt durch eine eisige Hölle. Die Temperaturen können hier bis auf 60 Grad unter Null fallen. Unterwegs stößt der aufmerksame Bergsteiger immer wieder auf abgefrorene Extremitäten seiner Vorgänger.

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Wer den Berg ohne Sauerstoffgerät angreift, riskiert eine dramatische Unterversorgung des zentralen Nervensystems. Das ist der Moment, in dem Alpinisten "Yetis" zu sehen glauben: rätselhafte Wesen wie aus einer anderen Welt.

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Und dann, endlich, der Lohn aller Mühen: der höchste Punkt unseres Planeten, so, wie Gott ihn schuf.

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