Schlacht im Hürtgenwald: "In Hürtgen gefroren die Toten" 04.10.2019

Der Wald und der Tod: Selbst Jahrzehnte nach dem Kriegsende gab es kaum einen Flecken im Hürtgenwald, der nicht noch Spuren des Krieges in sich trug - seien es Kampfmittel, Minen, gesprengte Bunker, verschüttete Gräben oder die Überreste der laut Schätzungen über 60.000 Soldaten beider Seiten, die hier ihr Leben gelassen hatten. "In Hürtgen gefroren die Toten, und es war so kalt, dass sie mit roten Gesichtern gefroren", schrieb US-Autor und Kriegsberichterstatter Ernest Hemingway über das bis dato größte Debakel der US-Truppen.