Schüsse auf Beamte Waffe gefunden - Täter auf der Flucht

Mit Hochdruck fahndet eine Sonderkommission nach den Todesschützen von Augsburg. Nun stellten Ermittler die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Trotz Hunderter Hinweise aus der Bevölkerung fehlt von den Verdächtigen weiter jede Spur. Die Suche wurde auf das Stadtgebiet ausgeweitet.
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Fieberhafte Suche nach den mutmaßlichen Polizistenmördern: Mitglieder einer Spezialeinheit durchkämmten am Freitag einen Wald in Augsburg. Von den Flüchtigen fehlt zwar jede Spur, dafür konnte die Polizei die Tatwaffe sicherstellen. Nähere Angaben machten die Behörden bisher jedoch nicht.

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Gedenken an den toten Beamten: Vor dem Polizeipräsidium in Augsburg haben Anwohner Blumen und Kerzen niedergelegt. Ein 41-jähriger Polizist war in der Nacht zum Freitag von den unbekannten Tätern erschossen worden. Seine jüngere Kollegin kam mit leichten Verletzungen davon.

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Mit diesem Motorrad flüchteten die beiden Männer, von denen einer einen Polizisten erschoss: Die Hoffnung der Augsburger Ermittler, an dieser Honda CB 500 DNA-Spuren zu sichern, ist groß.

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Das Kennzeichen A-L 307 sei im April abgemeldet und anschließend wieder vergeben worden. "Dies ist eine Dublette", sagte Polizeipräsident Schlögl. Der Eigentümer hinter diesem Kennzeichen sei definitiv nicht in den Fall verwickelt.

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Insgesamt fahnden mehrere hundert Beamte nach den Tätern. "Alle Kollegen, die heute irgendwie greifbar waren, sind im Einsatz", sagte ein Polizeisprecher. Das Waldgelände ist inzwischen wieder freigegeben, die Suche wird in Augsburg und Umgebung verschärft.

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Zuvor hatten Beamte den Wald durchsucht - ohne eine Spur der Flüchtigen zu finden.

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Ein Einsatzfahrzeug steht nahe der Stelle, an der der Beamte erschossen wurde -am Hochablass, einer befahrbaren Staustufe über den Lech, in den Siebentischwald.

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"Wir gehen davon aus, dass es sich aufgrund des Tatablaufs um schwere Jungs handelt", betonte Polizeipräsident Gerhard Schlögl. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte, die tödlichen Schüsse auf den Beamten seien eine "skrupellose, kaltblütige Tat", bei der es mit hoher Wahrscheinlichkeit um "Schwerstkriminalität" gehe.

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Ein Spezialeinsatzkommando ist vor Ort, da die Ermittler davon ausgehen, dass die Flüchtigen hochgefährlich sind.

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Polizeipräsident Schlögl und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf der Pressekonferenz am Freitag - keine zwölf Stunden nach den tödlichen Schüssen auf den Beamten.

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