Schuldenkrise in Deutschland Bremen kämpft gegen den Bankrott

Die Schulden haben griechisches Niveau, die Strukturprobleme sind gewaltig. Nun muss Bremen ein ehrgeiziges Sparprogramm umsetzen - und nach neuen Einnahmequellen suchen.
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Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, hier nach seiner Wiederwahl im Mai, muss ein hartes Sparprogramm durchsetzen: Der Stadtstaat hat eine Rekordverschuldung von mehr als 18 Milliarden Euro.

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Mit nahezu 28.000 Euro Schulden für jeden Bremer Bürger ist das griechische Niveau schon fast erreicht.

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Vor allem Bremerhaven plagen nach dem Verlust der Werften- und Fischereiindustrie große Strukturprobleme. Die Stadt hat die höchste Arbeitslosenquote im Westen von Deutschland.

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Auch unwirtschaftliche Entscheidungen wurden getroffen: Der rund 500 Millionen Euro teure überdachte Freizeitpark "Space Park" musste 2004 nach nur siebenmonatiger Betriebszeit wieder schließen.

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Erst nach vier Jahren Pause und mit einem neuen Konzept wurden die Hallen des Space Park 2008 als Einkaufszentrum "Waterfront" wiedereröffnet.

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Das Zentrum von Bremerhaven brummt inzwischen wieder: in den vergangenen Jahren ist dort eine schicke Tourismusmeile entstanden.

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In Bremerhaven entstehen auch neue Arbeitsplätze, etwa in der Windkraftbranche. Doch ein großer Teil der Einkommensteuer bleibt nicht in Bremen. Ein Grund...

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...sind Arbeitnehmer, die zwischen dem Stadtstaat (hier der Bremer Bahnhof) und Niedersachsen pendeln.

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Trotz Sparprogramm findet der Bremer Rechnungshof noch Beispiele für Verschwendung. Er kritisiert unter anderem eine hohe Zahl von Recyclinghöfen (im Bild eine Altpapiersammelstelle in Bremen) und...

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...den Evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen. Dafür übernahm die Stadt deutlich höhere Kosten als zuvor andere Gastgeber.

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