Screenscapes-Ausstellung in Manhattan Sechs Künstler, 140 kaputte Smartphones

Bildschirme spielen in unserem Leben eine große Rolle - eine zu große, mögen manche Menschen sagen. In New York City widmet sich gerade eine moderne Kunstausstellung dem Thema.
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Lauter "Spider-Apps": Die Ausstellung "Screenscapes" in der Postmasters Gallery in Manhattan thematisiert die Wirkung und das Zusammenspiel von Bildschirmen in unserem Alltag. Diese 140 Smartphone-Screens sind alle ähnlich kaputt - doch jeder von ihnen sieht anders aus.

Foto: American Artist / Postmasters Gallery
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Sechs Künstler zeigen noch bis zum 11. August in der Galerie ihre Werke. Dieses Kunstwerk heißt "No State" und stammt von einem Künstler mit dem Pseudonym "American Artist".

Foto: American Artist / Postmasters Gallery
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Die Smartphones liegen in der Galerie auf dem Boden - dort, wo man sie meistens auch findet, wenn gerade ihr Display zersplittert.

Foto: Johannes Schmitt-Tegge/ dpa
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Dieses Bild gehört zum Projekt "Abstract Browsing" von Rafaël Rozendaal. Er hat ein Chrome-Plug-in veröffentlicht, das Web-Inhalte abstrahiert, indem es sie auf farbige Rechtecke reduziert.

Foto: Rafaël Rozendaal / Postmasters Gallery
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Rozendaals Werke aus dieser Reihe werden so von Maschinen, aber auch von Menschen gemacht, da sie für die Gestaltung von Websites verantwortlich sind.

Foto: Rafaël Rozendaal / Postmasters Gallery
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Twitter, Kickstarter, Facebook: Rozendaals Plug-in hat schon viele Websites abstrahiert. Nicht immer aber ist beim Blick auf eins der Ergebnisse sofort klar, was die Vorlage war.

Foto: Rafaël Rozendaal / Postmasters Gallery
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Auch ein Twitter-Feed von Rafaël Rozendaal ist in der Galerie zu sehen: Unter @RRfood verrät der Künstler, was er im Alltag alles isst.

Foto: Rafaël Rozendaal / Postmasters Gallery
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Der Künstler Luke Murphy arbeitet gern mit LED-Matrixanzeigen: Dieses Werk hier hat er "Pixel Removal of screen in use, v1" genannt.

Foto: Luke Murphy / Postmasters Gallery
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"Screenscapes"-Besucher bekommen in Manhattan auch Videos zu sehen, darunter "CCTV Multiplexer 2" von Diana Cooper.

Foto: Diana Cooper / Postmasters Gallery
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Dieses Bild von Diana Cooper heißt "Distraction", Ablenkung. Und gibt es etwas, von dem sich Menschen heute häufiger ablenken lassen als von Bildschirmen?

Foto: Diana Cooper / Postmasters Gallery
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"Image Object Monday 28 September 2015 1:19PM (Westfaelischer)" ist der Titel dieses Kunstwerks von Artie Vierkant. "Jedes Werk beginnt sein Leben als digitale Datei, von der es unzählige Variationen gibt", erklärt Vierkant seine "Image Objects"-Reihe.

Foto: Matthew Grubb / Artie Vierkant / Postmasters Gallery
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Penelope Umbrico ist mit ihrer Arbeit "Out of Order: Bad Display" bei der Ausstellung vertreten: Sie hat Foto-Drucke zwischen die Rahmen demontierter LCD-Fernseher gesetzt.

Foto: Penelope Umbrico / Postmasters Gallery
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Besucherin vor einem Werk von Penelope Umbrico: Kuriose Momente entstehen beispielsweise, wenn Besucher der Ausstellung die Arbeiten mit dem Handy fotografieren und so Bildschirme wieder in Bildschirme wandern lassen.

Foto: Johannes Schmitt-Tegge/ dpa
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Die Ausstellung hat die Galerie mit einem Zitat des früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower überschrieben: "Ich kann mir nichts Langweiligeres für das amerikanische Volk vorstellen als eine ganze halbe Stunde in ihren Wohnzimmern sitzen und mein Gesicht in ihren Fernsehbildschirmen anzugucken." Hier zu sehen ist "Seen-scape" von Diana Cooper.

Foto: Diana Cooper / Postmasters Gallery