Seals-Scharfschütze Kyle 2000 Meter, ein Schuss, Treffer

Er hat mehr als 160 Menschen erschossen, als "Teufel von Ramadi" fürchteten ihn seine Feinde: Chris Kyle gilt als erfolgreichster Scharfschütze der US-Elitetruppe Navy Seals. In seiner Biographie berichtet er über Einsätze im Irak, den Moment vor dem ersten Abdrücken - und Reue.
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Tödlicher Einsatz im Irak: Diese Aufnahme zeigt Navy Seal Chris Kyle (l.) mit anderen Scharfschützen im Jahr 2004 in Falludscha. Mehr als 160 Menschen hat Kyle nach Angaben der US-Streitkräfte als Sniper erschossen.

Foto: Courtesy of William Morrow
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Kyle in Ramadi, rund 110 Kilometer westlich von Bagdad. Die Stadt galt lange als einer der wichtigsten Rückzugsorte der irakischen Widerstandskämpfer. Die Seals-Scharfschützen positionierten sich mit Vorliebe auf den Dächern. Wegen seiner vielen tödlichen Treffer bekam Kyle vom Gegner den Spitznamen "Teufel von Ramadi" verliehen.

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Besondere Waffe: Mit diesem Scharfschützengewehr gelang Kyle nach eigenen Angaben ein tödlicher Treffer aus mehr als zwei Kilometern Entfernung.

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Kyle auf seinem Posten in Falludscha im Jahr 2004: Der Seal hat sich aus einem Kinderbett, einer ausgehängten Tür und einer Matratze einen behelfsmäßigen Ausguck gebaut. Emotionslos schildert Kyle in seiner Biografie "American Sniper", wie er unter anderem in Falludscha gleich reihenweise Iraker aus der Distanz erschoss.

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Jugendfoto von Kyle: Aufgewachsen ist der heute 37-Jährige in Texas, bereits in jungen Jahren wurde er mit dem Umgang mit Schusswaffen vertraut.

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"Wildwest-Lifestyle": Chris Kyle als Vierjähriger auf dem Pferderücken. Er sei "so ziemlich ab der Geburt ein Cowboy gewesen", schreibt er in seiner Biografie.

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Später verdiente sich Kyle als Rodeoreiter und mit der Zähmung von Pferden Geld dazu - dann rekrutierten ihn die US-Streitkräfte.

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In voller Montur in Falludscha: Kyle machte rasch Karriere, schaffte die harte Zugangsprüfung der Elitetruppe Seals und die Sonderqualifikation als Scharfschütze. Seinen ersten echten Einsatz im Irak absolvierte er im März 2003.

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Immer wieder kehrte Kyle in den Irak zurück, diese Aufnahme zeigt ihn im Jahr 2006 beim Rückzug nach einer Mission. Wo das Bild aufgenommen wurde, ist unbekannt.

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Vom Musterschützen zum Ausbilder: Neben den Einsätzen im Feld unterrichtete Kyle auch immer wieder andere Einheiten in den Feinheiten des Distanzschusses.

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Eheglück in der Heimat: Auch Gattin Taya kommt in Kyles Biografie immer wieder zu Wort. Sie schildert die Sorge um ihren Ehemann, der während seiner gefährlichen Missionen oft wochenlang unterwegs war, ohne ein Lebenszeichen schicken zu können.

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Mit seinem Sohn besichtigt Kyle ein C-17-Transportflugzeug. Nach vier Einsätzen im Irak und zahlreichen militärischen Auszeichnungen hat er sich in Texas niedergelassen.

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Seine Sicherheitsfirma bietet unter anderem Scharfschützentraining an. Einer der Kunden: das US-Militär. Diese Aufnahme zeigt Kyle bei einer Übungsmission.

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Er sei nicht mehr derselbe Mann, der irgendwann einmal in seinen ersten Einsatz zog, schreibt Kyle: "Als Navy Seal gehst du auf die dunkle Seite, an die düstersten Orte der menschlichen Existenz. Der Krieg verändert dich."

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Anfang Januar ist "American Sniper" in den USA erschienen. Auf fast 400 Seiten liefert das Buch einen Einblick in das Seelenleben eines trainierten Killers und ist - zwischen markigen Sprüchen und patriotischem Getöse - ein Dokument moderner Kriegsführung der US-Truppen.

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