Seehunde vor Langeoog Synchronschwimmer

Sie winken, schwimmen synchron oder sehen einfach nur niedlich aus. Vor der Insel Langeoog hat Fotograf Uwe Skrzypczak Seehunde mit ihren Jungen fotografiert. Hier sind die Bilder.
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Das Kindchenschema greift: Anfang Juli hat Wildtierfotograf Uwe Skrzypczak vor Langeoog Seehunde fotografiert, teilweise mit ihren Jungen. Die dunklen Knopfaugen und das niedliche Aussehen täuschen allerdings über die Gefahren hinweg, die von den Tieren ausgehen können: Seehunde sind Raubtiere, die Männchen erreichen ein Gewicht von 150 Kilo.

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Auch das Fotografieren im klassisch norddeutschen Sommer war nicht wirklich kuschelig: Kamera und Fotograf waren am Ende klatschnass. Als Entschädigung zeigten die Robben ihr Synchronschwimm-Talent.

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Die Seehundjungen kommen im Juni und Juli zur Welt und wiegen bei der Geburt etwa zehn Kilo. Fünf Wochen lang versorgt sie die Mutter mit Milch. Anschließend müssen die Kleinen allein klarkommen. Schwimmen können sie von Geburt an.

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Mit Hochseebooten kommt man im Nationalpark Wattenmeer in der Regel nicht näher als 200 Meter an die Tiere heran. "Man kann dann selbst mit starken Teleobjektiven nur Seehund-Briefmarken fotografieren", berichtet Skrzypczak.

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"Applaus, das hast du gut gemacht!" Eine Seehundkuh bringt in der Regel ein Junges zur Welt. Die Tiere können 35 Jahre alt werden.

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Weltweit gibt es ungefähr 500.000 Seehunde. Auch an der Nordseeküste sind die Tiere verbreitet, in der Ostsee sieht man sie dagegen kaum.

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Ausgewachsene Seehunde fressen Fische wie Heringe oder Dorsche. Jüngere Exemplare begnügen sich mit Krebsen und Weichtieren.

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Es gibt fünf Seehund-Unterarten: In der Nordsee lebt der Europäische Seehund, die anderen Arten sind an der Ostküste und Westküste Nordamerikas zu finden. Der Kurilenseehund ist in Teilen Südostasiens zu finden, während der Ungava-Seehund im Süßwasser in der kanadischen Provinz Québec lebt.

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In Deutschland stehen Seehunde unter besonderem Schutz. Sie dürfen nicht gejagt werden.

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Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, werden Heuler genannt und teils in Seehundstationen aufgepäppelt. Der Begriff kommt daher, dass die Jungen auf der Suche nach dem Muttertier Laute von sich geben, die an ein Heulen erinnern.