Waco-Drama 1993: Die erzwungene Apokalypse 18.04.2013
 Inferno in Waco: Am 19. April 1993 kam es gegen Mittag zu einem dramatischen...
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Inferno in Waco: Am 19. April 1993 kam es gegen Mittag zu einem dramatischen Ende der wochenlangen Belagerung des Hauptquartiers der Sekte "Branch Davidians". Nachdem das FBI den Sturm auf die Ranch der schwerbewaffneten Religiösen begonnen hatte, brannten gegen Mittag die Holzhäuser der Anlage lichterloh. Die Polizei berichtete, die christlichen Extremisten hätten das Feuer selbst gelegt.

Nur neun der 85 Sektenmitglieder überlebten. Einige hatten signalisiert, dass sie nicht gerettet werden wollten. Unter den Toten befanden sich auch viele Kinder sowie Sektenchef David Koresh. Die "Branch Davidians" war in den dreißiger Jahren aus einer Strömung innerhalb der Adventisten-Kirche des Siebten Tages hervorgegangen.