Simulation Training für den Ernstfall

Nachwuchsmediziner sollten nicht an Patienten ihre ersten Erfahrungen sammeln. Viele Universitäten lassen schon Studenten in aufwendigen Simulatoren üben, bevor sie echte Menschen untersuchen dürfen. An der Universität München ist ein ganzer OP zum Simulator umgewandelt worden.
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OP-Simulator an der Universität München: Im ehemaligen septischen OP des Klinikums Großhadern hat die Anästhesie  einen ganzen Operationstrakt zum Simulator umgebaut, in dem Ärzte und Pflegekräfte gemeinsam üben. Es geht vor allem um Abläufe und die Kommunikation.

Foto: LMU München
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Simulationspuppe an der LMU München: In einem Operationssaal können die Studenten und Ärzte Zwischenfälle während Narkosen üben. Sie werden dabei beobachtet, nach jeder Übung sprechen die Teilnehmer in der Gruppe über Stärken und Schwächen. An der LMU München  gehört der Simulator für Assistenzärzte in der Anästhesie zum Ausbildungsprogramm.

Foto: LMU München
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Simulation eines Kindes im OP: Im Übungsprogramm werden auch besondere Situationen durchgespielt, zum Beispiel Narkosen bei Kindern. Im Simulator üben die Nachwuchsmediziner auch Notfälle während Untersuchungen oder auf der Station.

Foto: LMU München
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Simulierte Operation: Während einer Übung ist die Simulation kaum von einem echten Eingriff zu unterscheiden - allerdings liegt unter dem Tuch eine Puppe, kein Patient. Studenten spielen an der LMU München  die Operateure (links im Bild), während die Anästhesisten (rechts) konzentriert im Szenario stecken.

Foto: LMU München
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Simulation im Institut für Notfallmedizin (INM) der LMU: In einem zweiten Simulator trainieren in München Studenten und Ärzte vor allem kritische Übergabesituationen. Wird der Patient zum Beispiel vom Rettungsdienst ans Klinikpersonal übergeben, stehen alle Beteiligten unter Stress - die Gefahr für Fehler steigt.

Foto: INM / A. Gattinger
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Im Keller des Instituts können verschiedene Szenarien gespielt werden. Das Ziel ist es, die trainierenden Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsdienstmitarbeiter in eine von ihnen als realistisch empfundene Situation zu bringen.

Foto: INM / A. Gattinger
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Training im Simulations-Hubschrauber: Im Münchner INM stehen unter anderem Teile eines Rettungshubschraubers und eines Rettungswagens, damit die Übergabesituationen lebensecht gespielt werden können. Lediglich die Patienten sind keine Menschen, sondern Puppen.

Foto: INM / A. Gattinger
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Kontrollraum des Simulationszentrums: Während die trainierenden Studenten, Ärzte und Pflegekräfte draußen schwitzen, wird im Zentrum des "Human Simulation Center"  am INM nicht nur das Szenario gesteuert, sondern auch alles genau beobachtet. In der Nachbesprechung geht es um die Fehler, die das Team gemacht hat.

Foto: INM / A. Gattinger
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Medizinerin beim Training: Die eingesetzten Puppen haben je nach Situation unterschiedliche Fähigkeiten. Viele können atmen oder sprechen, einige sogar eine Geburt simulieren.

Foto: INM / M. Lazarovici
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Ärzte im Simulator: Um Verkehrsunfälle zu simulieren, steht sogar ein Auto im "Human Simulation Center" . Im Münchner INM trainieren nicht nur fertige Ärzte, sondern auch Studenten im Rahmen ihrer notfallmedizinischen Ausbildung.

Foto: INM / A. Gattinger
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Puppe auf der Trage: Mit Videoeinspielungen versuchen die Mediziner, ihre Trainingsumgebung so realistisch wie möglich zu gestalten. Dass eine Puppe und kein echter Patient behandelt wird, sollen die Trainierenden so schnell vergessen.

Foto: INM / A. Gattinger
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