Sitzung unter Wasser Spektakulärer Aufruf vom Ozeangrund

Mit einer spektakulären Unterwassersitzung hat die Regierung der Malediven auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen. Präsident und Minister tagten eine halbe Stunde lang in Taucheranzügen auf dem Meeresgrund.
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Mit einer spektakulären Unterwassersitzung hat die Regierung der Malediven Mitte Oktober auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen. Präsident und Minister tagten in Taucheranzügen auf dem Meeresgrund. Dort unterschrieben sie Meter unter der Meeresoberfläche einen dramatischen Appell an die Welt - mit wasserfesten Stiften.

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Ungewöhnlicher Kabinettssaal am Meeresgrund: Mit der Sitzung wollte die Regierung der Malediven auf die Bedrohung ihres Inselstaats aufmerksam machen: Der durch den Klimawandel verursachte Meeresspiegelanstieg droht die Eilande noch in diesem Jahrhundert unbewohnbar zu machen.

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Auf dem Weg zur Sitzung: Innenminister Mohamed Shihab (l.) bereitet sich auf den Tauchgang vor.

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Minister bei der Arbeit: Unterzeichnet wurde eine auf eine weiße Tafel gedruckte Erklärung mit wasserfesten Stiften. Die Forderung: Die Welt müsse ihren CO2-Ausstoß drosseln.

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Gefährdetes Paradies: Die südwestlich von Sri Lanka gelegenen Malediven, ein Archipel aus fast 1.200 Inseln, sind vom Klimawandel besonders bedroht. Schon ein Anstieg der Meeresspiegel um 18 bis 59 Zentimeter bis 2100 würde die flache Inselgruppe praktisch unbewohnbar machen.

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Minister und Tauchlehrer: Präsident Nasheed, ein ehemaliger Journalist, macht immer wieder mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam. Nun mussten viele seiner Minister tauchen lernen.

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Vorbereitung auf den Tauchgang: Fischerei- und Landwirtschaftsminister Ibrahim Didi beschriftet seine Ausrüstung.

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Nach der Unterwassersitzung: "Das ist nicht nur ein Thema für die Malediven, sondern für die gesamte Welt", sagte Präsident Nasheed.

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Insel Kurumba: Im vergangenen Jahr hatte der Präsident mit dem Plan überrascht, für sein Volk ein neues Heimatland kaufen zu wollen - auch wenn er später eingestehen musste, dass ihm dafür das Geld fehlen dürfte.

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