Anleitung in Bildern So funktioniert Snapchat

Viele neue Nutzer finden Snapchat zuerst einmal kompliziert. Wir erklären die App Schritt für Schritt.
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Die Snapchat-App gibt es für Android- und iOS-Geräte. Wer sie sich installiert hat und sich angemeldet hat, sollte als Erstes ein paar Freunde finden. Das passiert über den Punkt „Freunde adden" auf der eigenen Profilseite. Die Suche ist weniger komfortabel als bei Facebook, aber mittlerweile einfacher als früher. Wer die vollständigen Nutzernamen der Freunde kennt, kann sie darüber direkt hinzufügen. Jeder Nutzer hat außerdem einen eigenen Snapcode auf seiner Profilseite, einen QR-Code, der dem Profil zugeordnet ist. Einfach bei Freunden abfotografieren und sie so hinzufügen.

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Außerdem gibt es eine Adressbuch-Suche, Vorschläge der App und die Funktion, bei aktivierter Standort-Ortung Snapchatter in der Umgebung zu suchen. Über „Teile meinen Benutzernamen“ kann man auch seinen Twitter-Followern den eigenen Snapchat-Namen mitteilen. Eine Freundesliste gibt einem einen Überblick über das eigene Snapchat-Netzwerk. Auch diese Liste steuert man über die Profilseite an.

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Das Firmenlogo, der Geist, prangt auch groß auf der Profilseite. In seine Silhouette kommt das Profilbild oder das Profil-GIF. Dazu einfach auf den Geist klicken. Es öffnet sich dann automatisch der Selfie-Modus. Auf die Plätze, fertig, los! Die App schießt eine Serie von fünf Bildern und fügt sie aneinander. Wem der erste Versuch nicht gelingt, der kann oben links klicken und so das Ergebnis löschen - und es noch mal probieren.

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Das Bild zeigt den Standard-Bildschirm von Snapchat. In der oberen Leiste links kann man den Blitz ein- und ausschalten, rechts bestimmen, ob die Front- oder Rückkamera benutzt werden soll. Zwischen den Kameras kann man auch durch Doppeltipp auf den Bildschirm umschalten. Der Snapchat-Geist bringt einen zurück zur Profilseite. Nach unten Wischen bewirkt das Gleiche. Auf den Auslöser unten Tippen bedeutet Fotografieren, längeres Halten des Knopfs nimmt ein Video auf. Sobald man ihn loslässt, endet das Video - oder, wenn die maximale Videodauer von 10 Sekunden erreicht ist. Das Symbol rechts unten bringt einen auf eine neue Menü-Seite, die Snapchat-Storys. Ein Klick auf die Zahl links auf die Übersichtsseite für die eigenen Direktnachrichten (siehe folgende Screenshots). Beides erreicht man auch mit Wischen nach rechts oder links.

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Wer einen Snap verschicken will, muss auf den animierten Pfeil rechts unten klicken und Freunde anwählen. Dann muss man noch die Haltbarkeit des eigenen Snaps festlegen, mit einem Klick auf die Uhr links unten im Bildschirm. Bei zehn Sekunden ist aber Schluss.

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Die Chat-Funktion ist im März 2016 von Snapchat generalüberholt worden. In der horizontalen Leiste über der Tastatur finden sich nun viel mehr Funktionen als früher für die Elemente Audio, Video und Text. Nutzer können auf ihre Bilder zugreifen (ganz links) und sie mit allen Snapchat-Funktionen bearbeiten, bevor sie verschickt werden. Außerdem sind Audio- und Videotelefonate möglich, ganz so, wie man es von WhatsApp oder iOS Facetime kennt. Man kann seine Freunde auch anrufen, wenn diese nicht in der App aktiv sind. Sie bekommen dann im Sperrbildschirm eine entsprechende Mitteilung eingeblendet.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Es lassen sich im Chat auch zehnsekündige Sprachnotizen und Videos mit oder ohne Ton aufnehmen. Hierzu klickt man auf das Telefon oder die stilisierte Kamera in der Leiste. Ein Tippen auf den Kreis zwischen diesen Symbolen bringt einen zurück zum Standard-Fotomodus. Die Videos oder Audionachrichten werden in einem kreisförmigen Design angezeigt und nach dem Versenden in Dauerschleife abgespielt.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Außerdem hat man nun Zugriff auf über 200 Sticker, ähnlich wie es Facebook-Nutzer aus dem dortigen Messenger kennen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Wer Fotos und kurze Videos zu einer chronologischen, mehrteiligen Geschichte zusammenbauen will, macht seine Aufnahme und wählt dann in der unteren Leiste das Symbol mit dem Pluszeichen an. In Geschichten funktionieren alle Bearbeitungs-Modi genauso wie bei Einzelaufnahmen. Wer seine Snaps als Geschichte postet, erreicht aber, dass die eigenen Inhalte 24 Stunden lang angeschaut werden können. Sie tauchen dann im Menüpunkt „Geschichten“ auf und können beliebig oft angesehen werden. Wer die eigenen Geschichten sehen kann, kann man in den Einstellungen bestimmen.

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Wer vom „Geschichten“-Tab noch mal horizontal zur Seite wischt, gelangt zu Snapchats „Discover“-Seite. Auf dieser Seite finden sich speziell für Snapchat produzierte Inhalte von Medienpartnern der App. Der Nachrichtensender CNN ist genauso dabei wie "BuzzFeed", das "People"-Magazin, "National Geographic" und "Vice".

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In ihren Feeds finden sich eine oder mehrere speziell für Snapchat produzierte Multimedia-Geschichten, durch die man mit horizontalem und vertikalem Wischen navigiert. Das Teilen der Inhalte ist extrem einfach. Wenn man etwas sieht, was einem gefällt, drückt man einfach auf den Bildschirm und schon hat man einen Snap, den man dann natürlich weiterbearbeiten kann.

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Der Hauptgrund, warum viele Nutzer Snapchat so lieben, sind die nahezu unendlichen Möglichkeiten, seine Fotos zu bearbeiten. Wer ein Foto oder Video gemacht hat, kann durch Wischen nach links oder rechts Farbfilter auswählen (ähnlich wie bei Instagram) und sich zusätzliche Bildelemente holen, die aktuelle Temperatur am Standort oder die Uhrzeit zum Beispiel. Rechts oben im Bildschirm sind Optionen, einen eigenen Text zu schreiben, der farblich und stilistisch ziemlich frei gestaltet werden kann. Natürlich kann man auch jede Menge Emojis auf sein Foto oder Video packen, freies Zeichnen geht auch.

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Selfies und Snapchat – das ist eine Traumkombination. Wer die Kamera auf sich richtet und den Bildschirm antippt, sieht, wie sich ein feines Netz übers Display legt, die Gesichtserkennung von Snapchat. Danach kann man sich munter durch die Selfie-Filter wischen. Egal ob man sich einen bei Snapchattern sehr beliebten Regenbogen aus dem Mund sprießen lassen möchte, sich altern lassen oder gerne einmal Tierohren haben will.

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