Spanien Der lange Kampf ums Baskenland

1968 wurde ein Polizeichef Opfer des ersten Eta-Mordanschlags - seither überzieht die baskische Separatisten-Organisation Spanien mit blutigem Terror. Die Madrider Zentralregierung ihrerseits setzte Todesschwadrone auf die Terroristen an - es entstand ein perfider Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt. Eta-Chef "Thierry" wurde jetzt in Frankreich gefasst - doch ob das den Terror beendet, ist fraglich.
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Javier Lopez Pena: Sicherheitsbehörden in Bordeaux, Frankreich nahmen am 21. Mai 2008 in das hochrangige Eta-Mitglied Javier Lopez Pena, auch bekannt unter dem Namen "Thierry", fest. Drei Tage zuvor war eine Eta-Bombe im Vereinsgebäude eines Jachtclubs in der baskischen Küstenstadt Getxo hochgegangen; bei einem Anschlag auf eine Polizeikaserne in Legutiano im Baskenland wenige Tage zuvor war ein Polizist getötet worden, vier weitere Menschen waren verletzt worden.

Foto: Bob Edme/ AP
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Attentat auf Luis Carrero Blanco: In Madrid wurde am 20. Dezember 1973 der designierte Nachfolger des spanischen Diktators Franco, Luis Carrero Blanco, mit einer Autobombe tötete. Wie später bekannt wurde, verübte die baskische Separatisten den Anschlag.

Foto: AP
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