Spiegelneuronen Die Zellen der Empathie

Die Entdeckung der Spiegelneuronen ist über zwanzig Jahre her. Doch Forscher haben noch immer nicht alle Rätsel um die Empathie-Zellen gelöst.
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Spiegel im Kopf: Der Mensch ist mit bestimmten Nervenzellen im Gehirn ausgestattet, die ihm die Fähigkeit zur Empathie verleihen.

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Seine Arbeitsgruppe hat die Spiegelneuronen 1992 entdeckt: Der Neurologe Giacomo Rizzolatti wird 2011 vom spanischen Kronprinzen Felipe (rechts) mit dem "Prince of Asturias Award for Technical and Scientific Research" ausgezeichnet.

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Giacomo Rizzolatti (rechts): Eigentlich hatten er und seine Kollegen lediglich an Affen herausfinden wollen, wie Handlungen im Gehirn geplant und umgesetzt werden.

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Zufallsentdeckung: Das Team fand heraus, dass sich das Gehirn des Affen so verhielt, als versetze es sich in den Kopf des Versuchsleiters.

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Affen spiegeln Handlungen: Die Neuronen spiegelten das Verhalten des Gegenübers. Die Nervenzellen, die im Primatenhirn diese Signale auslösten, nannten die Forscher Spiegelneuronen.

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Spiegelneuronen: Erst 2010 konnten diese Zellen auch für den Menschen nachgewiesen werden.

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Spiegeln braucht einen Partner: Von Geburt an ist der Mensch mit Spiegelneuronen ausgestattet. Babys lernen Empathie meistens von der Mutter.

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Zerbrochener Spiegel: Lange glaubten Forscher, das Spiegelsystem funktioniere bei Autisten nicht. Diese These gilt mittlerweile aber als widerlegt.

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Schwarmintelligenz: Nicht nur Primaten können spiegeln. Wissenschaftler vermuten diese Fähigkeit auch für Tiere, die in Schwärmen leben. Gefunden wurden Spiegelneuronen zum Beispiel schon im Gehirn von Vögeln.

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Hirn und Kunst: Wie Menschen Kunst wahrnehmen, will der Neurowissenschaftler Eric Kandel erforschen.

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