Städtetipp Istanbul Lokum, Lärm und Süper Lig

Hashish-Kebab, aphrodisierende Gummiwürfel, lärmende Open-Air-Clubs: In Istanbul kommt man am prallen Leben nicht vorbei. Reiseführer-Autorin Gabriele Tröger verrät SPIEGEL-ONLINE-Lesern, wo die Stadt nach Orient duftet - und wo sie brodelt wie ein Vulkan.
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Fähren auf dem Bosporus: Vom Wasser aus betrachtet wirkt Istanbul elegant und erhaben. Besucher können schnell die Kontinente wechseln, da ein Teil in Europa, der andere in Asien liegt.

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Tücher, Tücher, Tücher: Auf dem Großen Basar in Istanbul kann man sich nicht nur verlaufen, sondern auch ohne weiteres neu einkleiden. Allerdings macht die riesige Auswahl das Shopping-Erlebnis nicht leichter. 3500 Lädchen soll es in der alten Halle geben, die beeindruckend schön ist und von über 60 Straßen durchkreuzt wird.

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Würfelzucker: Lokum gibt es in allen möglichen Farben und Geschmacksrichtungen. In der Türkei heißt es, die klebrige Süßigkeit mache müde Männer munter. Im Gewürzbasar wirbt man mit "Six times a night!"

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Brücke der Fischer: Auf der Galatabrücke stehen tagein tagaus Dutzende Angler - sie sind inzwischen eine wahre Sehenswürdigkeit. Unter ihnen reiht sich ein Restaurant an das andere.

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Einst Kirche, heute Moschee: Die Eins-a-Touristenattraktion ist natürlich die Hagia Sophia. Sie wurde im 6. Jahrhundert n. Chr. erbaut und ist heute ein Museum.

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Bittere Brühe: Reiseführer-Autorin Gabriele Tröger empfiehlt, die Mokka-Tasse beim Trinken frühzeitig abzusetzen, "sonst hängt der Kaffeesatz zwischen den Zähnen". In vielen Cafés der Stadt wird der Zucker übrigens schon eingekocht. Der Code für die richtige Süße: "sekerli" (gesprochen: schäckerli) heißt süß, "orta sekerli" heißt mittelsüß, wer den Kaffee ohne Zucker trinken möchte, muss "sade" bestellen.

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Saltosprung am Bosporus: Die Wasserqualität wird hier zwar immer besser, aber wirklich gut ist sie nicht. "Lieber hinausfahren nach Sile ans Schwarze Meer", sagt Gabriele Tröger. Hier gibt es "schöne weite Sandstrände und frischen, günstigen Fisch."

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Topkapi Palast, Blaue Moschee und Hagia Sofia: Das Panorama von Istanbuls Altstadt ist phänomenal.

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Seefahrerromantik: Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Wer möchte, kann einen mehrstündigen Ausflug übers Wasser unternehmen oder für einen Tag zu den Prinzeninseln schippern.

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Blick von der Burgruine: Nördlich von Istanbul liegt das Örtchen Anadolu Kavagi, das sich wunderbar dafür eignet, der Hektik der Stadt zu entkommen. Von den Überresten der alten genuesischen Burg Yoros aus, hat man eine großartige Aussicht auf die Mündung des Bosporus ins Schwarze Meer.

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Schrubben, schwitzen, schlafen: In den traditionellen Hamams lässt es sich trefflich entspannen. Man liegt auf einem Marmorstein, während die feuchtwarme Luft die Haut aufweicht. Dann kriegt man von einem Masseur eine ordentliche Abreibung: Mit dem Peelingschwamm geht es nicht nur Hautschuppen, sondern auch der Urlaubsbräune an den Kragen.

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Nebel über der Stadt: Istanbul versinkt mal in Romantik, mal in Hektik und mal in einer Atmosphäre wie in "1001 Nacht".

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Moloch am Bosporus: "Istanbul liebt die Verrückten. Die Stadt gibt ihnen ihre Brust und stillt sie. Sie hat sich von mehreren verrückten Sultans regieren lassen. Wenn ein Verrückter kommt, gibt Istanbul ihm einen Platz." (Emine Sevgi Özdamar in "Die Brücke vom Goldenen Horn")

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Atatürk-Olympiastadion: Wenn Fenerbahçe Istanbul spielt, brodelt das Stadion wie ein Vulkan. Wer an einem Spieltag der Süper Lig zufällig im Stadtteil Kadiköy unterwegs ist, muss nur den blau-gelb gekleideten Horden hinterherlaufen - und kann sich dann einem türkischen Fußballspektakel hingeben.

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Gassengewirr: Ein Streifzug durch Beyoglu ist Pflicht! "Hier gibt es nicht nur Kneipe neben Kneipe, sondern auch Kneipe über Kneipe", so Gabriele Tröger. Vier Bars auf vier Stockwerken seien keine Seltenheit. Welche Bar ist die lauteste, wo wummert der Bass am heftigsten? Die Istanbuler lieben den Lärm und das Leben.

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