Sturm auf dem Saturn Dauerwirbel am Nordpol

Auf dem Saturn wütet ein gigantischer Hurrikan. Das Auge des Sturms erstreckt sich über 2000 Kilometer. Forscher vermuten, dass der Wirbelwind seit Jahren an derselben Stelle tobt. Er ist am Nordpol inmitten einer seltsamen sechseckigen Wolkenstruktur gefangen.
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Aufnahme des Wirbelsturms am Nordpol des Saturn: Das Falschfarbenbild zeigt den riesigen Hurrikan, der auf dem Saturn wahrscheinlich seit Jahren tobt. Niedrige Wolken sind auf der Aufnahme rot gefärbt, hohe Wolken grün. Das relativ windstille Zentrum des Sturms erstreckt sich über rund 2000 Kilometer, berichtet die US-Weltraumbehörde Nasa. Das Bild wurde im November 2012 aufgenommen.

Foto: NASA/ JPL-Caltech/ SSI
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Wirbel im Herzen des Hexagons: Rund um den Nordpol des Saturn liegt ein seltsames Wolkenmuster, das schon während des Vorbeiflugs der "Voyager"-Sonden in den achtziger Jahren entdeckt wurde. Der nun fotografierte Wirbelsturm (rot) liegt im Zentrum des Hexagons direkt über dem Nordpol des Planeten. Im Hintergrund sind einige Saturnringe (blau) zu sehen.

Foto: NASA/ JPL-Caltech/ SSI
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Muster in den Wolken: Dieses Bild zeigt das Hexagon und den Wirbel in den Farben, in denen ein menschlicher Betrachter sie wahrnehmen würde, schreibt die Nasa.

Foto: NASA/ JPL-Caltech/ SSI
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Wirbel in Nahaufnahme: Die Wolken am Rand des Wirbels bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von rund 540 Kilometern pro Stunde.

Foto: REUTERS/ NASA/ JPL-Caltech/ SSI
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Saturn im Gegenlicht der Sonne: "Cassini" kreist seit 2004 um den Ringplaneten und funkt seitdem regelmäßig faszinierende Aufnahmen zur Erde.

Foto: NASA/ JPL-Caltech
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