Kinderbräute im Südsudan Für eine Herde Vieh

Im Südsudan steigt die Zahl der Kinderhochzeiten. Jedes zweite Mädchen wird verheiratet, oft unter Zwang. Im Austausch gegen ihre Töchter fordern verarmte Familien Vieh. Die Geschichte in Bildern.
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Eliza wurde mit 13 Jahren verheiratet - an einen 22 Jahre älteren Mann. Ihr Vater habe sie dazu gezwungen, erzählt die heute 17-Jährige einem Reporter der Nachrichtenagentur AP. Von der Familie des Mannes habe er dafür...

Foto: Mariah Quesada/ AP
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...50 Rinder erhalten. Die Armut im Südsudan ist groß, das Land befindet sich permanent im Bürgerkrieg.

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Ein Hirte mit seiner Herde: Kühe sind laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ein Schlüsselfaktor für die hohe Zahl der Kinderhochzeiten im Südsudan. In dem erst 2011 gegründeten Staat herrscht seit 2013 ein Bürgerkrieg.

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Die 17-jährige Eliza in der Stadt Rumbek: Im Südsudan werden laut den Vereinten Nationen mehr als die Hälfte der unter 18-jährigen Mädchen verheiratet, oft unter Zwang.

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Die 17-jährige Amat soll bald verheiratet werden: Schon vor Ausbruch des Bürgerkriegs seien Kinderhochzeiten üblich gewesen. Doch je mehr Familien hungerten, desto häufiger sähen die Eltern ihre Töchter als Einkommensquelle, so die Uno.

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Waffen der Viehhirten: Die Herden müssen gegen Diebe verteidigt werden.

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Eine Südsudanesin reinigt den Boden neben einem Dunghaufen: Einzelne Mädchen werden laut der Uno verkauft, um den Rest der Familie zu retten.

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Schülerinnen in Rumbek: Auf dieser Schule sind die Mädchen vor Zwangsheirat geschützt. Um in dem einzigen Mädcheninternat der Region aufgenommen zu werden, müssen die Eltern unterschreiben, ihre Töchter nicht vor dem Abschluss von der Schule zu nehmen.

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