Suhl Heftige Ausschreitungen in Flüchtlingsunterkunft

In der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Suhl ist ein Streit zwischen Asylbewerbern eskaliert. Polizisten, die einem Mann zur Hilfe kommen wollten, wurden mit Steinen beworfen. Mehrere Menschen wurden verletzt.
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Zerstörtes Büro der Flüchtlingsunterkunft in Suhl: In dem Heim sind am Mittwochabend Krawalle ausgebrochen.

Foto: Martin Wichmann/ dpa
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Vorangegangen war ein Streit unter Bewohnern - nach ersten Erkenntnissen der Polizei durch Glaubensfragen ausgelöst. Die Einsatzkräfte versuchten, die streitenden Parteien zu trennen. Die Lage eskalierte allerdings.

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Nach den Ausschreitungen hat die Polizei einen Mann in Schutzgewahrsam genommen. Der Asylbewerber war laut Ermittlern zu Beginn des Streits von rund 20 anderen Heimbewohnern verfolgt worden, weil er mit dem Koran unflätig umgegangen sei. Später beteiligten sich demnach etwa 50 Flüchtlinge an dem Streit, weitere 50 sollen zugeschaut haben.

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Bei der Auseinandersetzung wurden mehrere Beamte und Heimbewohner verletzt. Zudem wurden Autos beschädigt. Erst nach vier Stunden hatte sich die Lage wieder beruhigt.

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Ein Reporter der Zeitung "Freies Wort" berichtete, dass auch Fotografen und Kamerateams mit Eisenstangen attackiert wurden. Zudem warfen Asylbewerber Möbel aus dem Fenster.

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