Tag der Deutschen Einheit Weltoffen oder fremdenfeindlich?

Tag der deutschen Einheit? Dresden machte an diesem 3. Oktober eher einen zerrissenen Eindruck. Hier eine Feier auf den Zusammenhalt und die Weltoffenheit, dort Politikerhass und Fremdenfeindlichkeit. Die Bilder.
1 / 20

Angela Merkel und Joachim Gauck trafen morgens zur Einheitsfeier in Dresden ein.

Foto: Jens Meyer/ AP
2 / 20

Applaus für die Wiedervereinigung: In der Dresdner Semperoper nahm die deutsche Politprominenz Aufstellung: (v.l.n.r.) Die Frau von Sachsens Ministerpräsident, Veronika Tillich, Stanislaw Tillich, Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt, Bundestagspräsident Norbert Lammert, seine Frau Gertrud und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.

Foto: Jan Woitas/ dpa
3 / 20

Aufmerksam lauschte die Kanzlerin den Rednern in der Semperoper. In ihrer Ansprache rief sie zu gegenseitigem Respekt auf.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
4 / 20

Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sprach bei der offiziellen Feier in der Semperoper - in informellen Umfragen wird er bereits als nächster Bundespräsident gehandelt.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
5 / 20

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) fand in der Semperoper klare Worte für die fremdenfeindlichen Übergriffe in seinem Bundesland - er nannte sie "menschenverachtend".

Foto: Jan Woitas/ dpa
6 / 20

Vor der Frauenkirche standen schwer bewaffnete Polizeieinheiten und bewachten die Feierlichkeiten.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
7 / 20

Trotz der zum Teil feindseligen Stimmung ließen es sich Merkel und die anderen hochrangigen Politiker nicht nehmen, auf den Neumarkt zu treten.

Foto: Sebastian Kahnert/ dpa
8 / 20

Der 3. Oktober war in Dresden auch ein Tag der Widersprüche: Während die Semperoper auf bunten Plakaten einladend dekoriert worden war, postierte sich auf dem Balkon ein Scharfschütze.

Foto: Arno Burgi/ dpa
9 / 20

Ein technisch hochgerüsteter Polizist wachte über einem Dresden, das tief gespalten ist.

Foto: Carsten Koall/ Getty Images
10 / 20

Unter den Menschen, die sich vor der Semperoper versammelten, gab es viele, die aggressiv gegen Merkel demonstrieren.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
11 / 20

Unter den Demonstranten befand sich auch Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann (M.).

Foto: Arno Burgi/ dpa
12 / 20

Auf den Transparenten wurde zum Teil das übliche vulgäre Pegida-Vokabular aufgefahren.

Foto: Carsten Koall/ Getty Images
13 / 20

Aufmarsch der Pegida: Kundgebungsteilnehmer auf der Brücke "Blaues Wunder"

Foto: Arno Burgi/ dpa
14 / 20

Wer seinem Unmut allzu grob Ausdruck verlieh, wurde von der Polizei abgeführt.

Foto: Arno Burgi/ dpa
15 / 20

Es gab aber auch Leute, die Angela Merkel für ihre Politik feierten - etwa dieser Passant mit seinem Plakat "Angela Merkel, meine Kanzlerin".

Foto: Sebastian Willnow/ dpa
16 / 20

Und natürlich musste Merkel reichlich Hände schütteln.

Foto: Carsten Koall/ Getty Images
17 / 20

Was 26 Jahre nach der deutschen Einheit geblieben ist? Trabbis zum Beispiel. Der Trabant-Klub aus dem Erzgebirge besuchte ebenfalls den Tag der deutschen Einheit.

Foto: Peter Gercke/ dpa
18 / 20

Stolz auf Sachsen: Es erschienen auch Folkloregruppen mit Kostümen aus alten Zeiten.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
19 / 20

Gedanken von Nachgeborenen zum Tag der Deutschen Einheit: In der Semperoper führten Schüler des Heinrich-Schütz-Konservatoriums eine Tanzperformance zum Thema auf.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
20 / 20

Während draußen von den Menschen zum Teil fremdenfeindliche Transparente geschwenkt wurden, versuchten es die Schüler lautstark mit einer positiven Sicht auf die Dinge.

Foto: Jan Woitas/ dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.