Tag der Schenkung Museen und Mäzene

Um Bargeld geht es Max Hollein, 38, nicht unbedingt - eher um kostbare Kunstwerke, die Mäzenaten Museen schenken. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht der Frankfurter Museumsdirektor über den "Tag der Schenkung" am kommenden Sonntag und die Hoffnung auf eine neue bürgerliche Großzügigkeit.
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Max Beckmann "Die Synagoge in Frankfurt am Main" (1919): Wurde u.a. mit Mitteln privater Spender, die bei öffentlichen Straßensammlungen die Gelegenheit hatten, ihren Beitrag zu leisten. So ist das Bild tatsächlich ein gemeinschaftlicher Besitz der engagierten Frankfurter Bürger - jederzeit für jedermann im Museum zu sehen.

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Direktor des Städel Museums, der Schirn Kunsthalle sowie der Skulpturensammlung Liebighaus in Frankfurt, Hollein: "Ein Drittel der Werke, die wir den Besuchern zeigen, sind Schenkungen"

Foto: Alexander Heimann
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Rembrandt Harmensz van Rijn "Die Blendung Simsons" (1636): Erworben durch die Unterstützung von 85 privaten Spendern, den Stadtverordneten und den Museums-Verein

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Franz Marc "Liegender Hund im Schnee" (1910/11): Ursprünglich geliehen von Maria Marc. Nach der Enteignung 1937 Rückkauf des Museums-Vereins.

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Martin Kippenberger "Zwei proletarische Erfinderinnen auf dem Weg zum Erfinderkongreß" (1984): Dank der Schenkung der Messe Frankfurt GmbH ist das Städel Museum seit 2006 erstmals im Besitz eines Werkes von Martin Kippenberger

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Lucas Cranach d. Ä. "Venus" (1532): Geschenkt von Moritz von Gontard. 1689 aus Glaubensgründen aus Frankreich geflüchtet, gelangte die Calvinistenfamilie Gontard in ihrer neuen Heimat Frankfurt bald zu Reichtum und Ehre. Gontard war lange Zeit bis zu seinem Tode Vorsitzender der fünfköpfigen Administration des Städelschen Kunstinstituts

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Johann Heinrich Wilhelm Tischbein "Goethe in der römischen Campagna" (1787): Geschenkt von Baronin Salomon de Rothschild, auch bekannt als Adèle Hannah Caroline von Rothschild

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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Albrecht Dürer "Melencolia I (Die Melancholie)" (1514): Geschenkt von Johann Friedrich Städel, dem Gründungsvater des Städel-Museums

Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main
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