Teures Hobby Nur wenige Oldtimer taugen als Wertanlage

Klassiker-Enthusiasten haben viele Gründe, weder Kosten noch mühen zu scheuen, um ihr Hobby zu pflegen. Nur mit einem Argument sollten sie ihrer Familie nicht kommen: "Der Oldtimer bringt Rendite". Denn das stimmt nur in extremen Ausnahmefällen.
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Fiat 124 Spider: Spötter fragen gerne: "Wie kommt man zu einem kleinen Guthaben auf dem Konto?" Und antworten gleich darauf: "Man nimmt ein großes und kauft einen Fiat 124 Spider zum Restaurieren".

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Mercedes 280 SL: Die hohe Wertsteigerung wird von den Kosten für Instandhaltung, Pflege und Unterbringung zum Teil aufgezehrt. Von dieser Preisklasse an aufwärts bestehen allerdings laut Experten durchaus Möglichkeiten, Renditen zu erzielen - vorausgesetzt, es fallen keine größeren Reparaturen an.

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BMW Z1: Als das Auto auf dem Markt kam, waren die Experten noch sicher: Als Wertanlage besitzt der Z1 beste Chancen. Sie sollten sich irren. Der Wagen ist trotz der geringen Verbreitung kaum gefragt.

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Mercedes Strich 8: Eine hohe Wertsteigerung ist programmiert - vor allem, weil sich bei nicht wenigen Autos die Restauration wegen der gravierenden Rostschäden gar nicht mehr lohnt. Die Zahl der verfügbaren Autos nimmt daher noch weiter ab. Das führt zu einem überdurchschnittlichen Preisanstieg.

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Citroën 2CV: Wertstabiler Klassiker - doch die Rendite wird durch teure Reparaturen wieder aufgezehrt. Das Lebensgefühl, das mit dem Auto verbunden ist, unterliegt aber keinerlei Alterungsprozess.

Foto: Citroen
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BMW 507: Pretiosen, die sich kein Normalverdiener leisten kann, verzeichnen die höchsten Wertzuwächse ...

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... Dennoch sollten Enthusiasten, die dafür Haus und Hof beleihen müssten, die Finger davon lassen. Auch der Handel mit Autos, wie dem abgebildeten Mercedes 300 SL, ist nicht ohne Risiko.

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Samba Bus: Die Freizeitversion des Bullis war schon immer rar und gesucht. Wer einen Scheunenfund ausgräbt, sollte sorgfältig darauf achten, dass das Auto vollständig ist: Samba-spezifische Ersatzteile sind extrem teuer.

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Karmann Ghia: Man sieht es dem Auto auf den ersten Blick nicht an, aber die Arbeiten an der Karosserie sind genauso aufwendig (und teuer), wie bei einem Porsche 356. nur verzeichnet der einen wesentlich üppigeren Wertzuwachs und fährt besser.

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Opel Calibra: Es gibt sie, die Fans, die von der Wertsteigerung des Opel-Coupés überzeugt sind. Doch mal ehrlich: Wer will schon ein Auto, dass als einer der Meilensteine auf dem Weg Opels in die Krise gilt.

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VW Scirocco: Die erste Version konnte vom Design her noch überzeugen - und hat daher einen stabilen Freundeskreis. Die zweite Baureihe kam stark verwässert daher und wurde schon als Neuwagen verschmäht. Entsprechend hoch ist der Wertverlust - und genauso gering sind die aussichten auf künftigen Wertgewinn.

Foto: Volkswagen
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