Fotostrecke Moderne Kirchen in Europa und Japan

Sie sind aus Stahl oder Beton, geometrisch oder verwinkelt: Der Fotograf Thibaud Poirier zeigt die Innenräume moderner Kirchenbauten aus Europa und Japan.
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Die Beton und Stahl-Konstruktion der Kathedrale St. Marien in Tokio war Idee des japanischen Architekten Kenzo Tange. Ihr kreuzförmiger Grundriss ist an der höchsten Stelle - direkt über dem Altar - rund 40 Meter hoch. Diese Kirche ist eine von 30 modernen Gotteshäusern, die Thibaud Poirier in Europa und Japan fotografiert hat.

Foto: Thibaud Poirier
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Die Auferstehungskirche in Amsterdam wurde vom Architekten Marius Duintjer gestaltet und 1956 eröffnet. Der Innenraum wirkt eher schlicht, von außen ragt ein hoher Glockenturm empor.

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Die Église Notre-Dame du Chêne in Viroflay im Südwesten von Paris wurde von Louis, Luc and Thierry Sainsaulieu entworfen und 1966 fertig gestellt.

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In der Nacht vom 23. November 1943 wurde der ursprüngliche Bau der heutigen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin in Brand gesetzt, im April 1945 bis zur Ruine ausgebombt. Egon Eiermann wurde mit dem Neubau der Kirche betraut, musste aber einen Teil der Kirchenruine als Mahnmal beibehalten. Besonders charakteristisch im neuen Innenraum sind die 22.570 Glasfenster in den Wänden.

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Die Grundtvigskirche in Kopenhagen, konzipiert von dem Architekten Peder Vilhelm Jensen-Klingt, ist ein Beispiel für expressionistische Kirchenarchitektur und zählt zu den bekanntesten Kirchen der Stadt.

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Die evangelische Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin wurde nach Entwürfen des Architekten Fritz Johann Friedrich Höger erbaut. Sie gilt als bedeutendes Werk des norddeutschen Backsteinexpressionismus.

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Diese Kapelle in Berlin wurde von den Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank entworfen. Der Bau aus Beton hat nur wenig mit anderen Gotteshäusern gemeinsam.

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Die Kirche Notre-Dame-de-l'Arche-d'Alliance befindet sich im 15. Arrondissement von Paris und wurde vom Architecture-Studio entworfen. Die Kirche hat die Form eines Kubus, der von einem Metallgewebe umgeben ist.

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Bei der Kirche Notre-Dame-du-Travail in Paris setzte der Architekt Jule-Godefroy Astruc auf eine sichtbare Stahlkonstruktion im Innenraum. Erbaut wurde die Kirche bis ins Jahr 1902.

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Die Kirche Saint Ignatius in Tokio von dem Architekturbüro Sakakura Associates geplant und 1999 eröffnet, beeindruckt durch ein florales Muster im Dach.

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Die katholische St. Johann von Capistran Kirche befindet sich im Münchener Stadtteil Bogenhausen. Über dem Altar des symmetrisch gehaltenen Rundbaus befindet sich eine Glaskuppel.

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In Pink erstrahlt das Schiff der Église Saint-Jacques-le-Majeur de Montrouge, für deren Bau der Architekt Erik Bagge von 1934 bis 1940 verantwortlich war. Er nutzte dazu Stahlbeton.

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St. Joseph ist eine katholische Pfarrkirche in Le Havre, die unter Denkmalschutz steht. Bei gutem Wetter kann man den Bau mit seinem 110 Meter hohen Turm bis zu 60 Kilometer weit sehen.

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Die Stella-Matutina Kirche in Saint-Cloud westlich von Paris wurde 1965 von den Architekten Alain Bourbonnais, Thierry Bouts und Raul Vergez erbaut. Das Dach wirkt beinahe wie gefaltet und läuft über dem Altar zu.

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Die Église Notre-Dame de Royan im Ort Royan ist Poiriers Favorit. Die Kirche wurde von dem französischen Architekten Guillaume Gillet konzipiert, der in den Fünfzigerjahren auf innovative Weise Beton verwendete. "Die Form und die beeindruckende Größe machen sie zu einer der schönsten und dramatischsten Kirchen, die ich je besuchen durfte", sagt der Fotograf.

Foto: Thibaud Poirier
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