Tiefseeboden in der Wüste Ein Ozean wird Afrika spalten

In Nordostafrika ist nichts mehr, wie es war - die Erde ist im Umbruch. Der Wüstenboden bebt und bricht, Vulkane brodeln; das Meer dringt vor - es bildet sich ein neuer Ozean
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Explosion des Erta Ale (in der Wüste Äthiopiens): Stets blubberte der Magmasee im Krater, jetzt ist er übergelaufen.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Ausbruch am 22. November 2010: Der Kratersee des Erta läuft über - eine geologische Sensation.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Der Lavasee vor dem Ausbruch: So kannten Geologen den Erta Ale bis zu seinem Ausbruch im November 2010, glühendes Magma schwappte im Krater.

Foto: D. Keir
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Dampfendes Inferno: Plötzlich war der Magmasee angeschwollen. Ein Zeichen für zunehmende geologische Aktivität im Ostafrikanischen Graben.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Seltenes Ereignis: Arbeiter hatten den Ausbruch des Erta Ale zufällig bezeugt - sie informierten die Wissenschaftler. Forscher berichten SPIEGEL ONLINE jetzt erstmals über die dramatischen Ereignisse der letzten Monate.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Im Krater des Vulkans (vor dem Ausbruch): In dem Kessel wogt eine dünne silbrig-schwarze Kruste auf und ab und legt sich in Falten. Aus Rissen lodert die Glut hervor. Immer wieder durchbrechen flammenrote Lavafontänen die Kruste und schießen empor.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Vorbote eines neuen Ozeans: "Der Vulkan brodelte, er lief über; flammenrote Lavafontänen schossen in den Himmel."

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Ruhepause zwischen zwei Eruptionen: Morgenstimmung am Erta Ale am 22. November 2010

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Lava härtet zu Erdkruste: Sie ist von jener Sorte, die sonst nur in der Tiefsee an mittelozeanischen Rücken vorkommt.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Tiefseeboden in der Wüste: Die Region ähnelt immer mehr einem Meeresboden, auf dem nur das Wasser fehlt.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Erdspalte in Äthiopien: Normalerweise maßen Forscher in Nordostafrika ein paar Millimeter Dehnung des Bodens pro Jahr. Doch nun öffnet sich die Erde meterweise.

Foto: University of London / Elizabeth Baker / Royal Holloway
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Forscher begutachten sich öffnende Erdspalten in der Afar-Senke: Sobald Zugang zum Roten Meer besteht, wird die Senke volllaufen.

Foto: University of Leeds / Tim Wright
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60-Kilometer-Spalte in der Wüste: Afrika reißt auf.

Foto: University of Rochester / Cindy Ebinger
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Kilometerlange Spalten: Bebend öffneten sich tiefe Schluchten im Wüstenboden. Die Meeresbodenspaltung springt aufs Land über.

Foto: University of Rochester / Cindy Ebinger
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Radarmessungen vom Satelliten: Ostafrika dehnt sich - die Vulkane Gab'ho und Dabbahu entfernen sich voneinander.

Foto: University of Leeds / Tim Wright
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Spalten und Vulkanasche: Die staubige Ecke am rechten oberen Bildrand ist frische Vulkanasche. An 22 Stellen im Afar-Dreick im Nordosten Afrikas entdeckten die Forscher jüngst größere Magmamengen nahe der Erdoberfläche.

Foto: University of London / Elizabeth Baker / Royal Holloway
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Blick vom Vulkan Dabbahu in der Afar-Region: Die Senke liegt bereits zu großen Teilen unterhalb des Meeresspiegels.

Foto: University of Auckland / Julie Rowland
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Risse im Kontinent: Gesprungen wie eine Glasplatte

Foto: University of Auckland / Julie Rowland
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Überkochender Magmasee: Nun öffnet sich auch die Erde von Äthiopien bis in den Süden nach Mosambik.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Rauchender Schlot: In geologischem Eiltempo dringt unter Nordostfrika das Magma vor.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Ungewohnte Aktivität: Seit fünf Jahren habe sich die Ozeanentstehung in Nordostafrika "unglaublich beschleunigt", sagen Forscher.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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Rauchender Gigant: Der Erta Ale aus der Ferne - er steht mitten in der ostafrikanischen Spaltungszone.

Foto: University of Bristol / Lorraine Field
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