Tiere stecken fest In der Klemme

In Hessen steckte eine Ratte in einem Gullydeckel fest - dann rückten mehrere Retter an, mit schwerem Gerät. Von der Kuh bis zum Igel - auch andere Tiere bleiben hin und wieder stecken. Die Bilder.
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Diese Wanderrate hatte sich im hessischen Bensheim verrannt - und steckte schließlich in einem Gullydeckel fest.

Foto: Berufstierrettung Rhein Neckar/ Michael Sehr
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Ein Passant alarmierte daraufhin die Berufstierrettung, die schließlich mit schwerem Gerät anrückte. In Zusammenarbeit mit mehreren Feuerwehrleuten versuchten die Einsatzkräfte, die Ratte zu befreien.

Foto: Berufstierrettung Rhein Neckar
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Die Männer wuchteten dafür den Deckel hoch und schoben Keile darunter. "Somit konnte", hieß es in einer Mitteilung der Tierrettung, "von der anderen Seite die Ratte herausgedreht werden."

Foto: Berufstierrettung Rhein Neckar
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Der Zwergschnauzer "Tero" steckte nach einem Zusammenstoß mit einem Auto stundenlang im Kühlergrill des Fahrzeugs fest. Die Feuerwehr befreite den 13 Jahre alten Hund nahezu unverletzt.

Foto: Polizeiinspektion Harburg
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Ein Bärenjunges in Wisconsin, Mitarbeiter des örtlichen Sheriffs - und eine Plastikkugel über dem Kopf des Tieres: Die Einsatzkräfte hatten einige Mühe, um dem jungen Bären wieder Durchblick zu verschaffen.

Foto: AP/Deputy Jeff Hahn/Polk County Wis. Sheriffs Office
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Der Bär und die Scher': Feuerwehrleute rückten in der Nähe von Roseau in Minnesota mit ihrem hydraulischen Rettungsgerät an, um diesen Schwarzbären aus einer Milchkanne zu befreien. Das Tier hatte sich wohl zu sehr für den Inhalt des Blechgefäßes interessiert.

Foto: AP/ Dawn Knutson
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Endlich frei - der Bär lief nach der gelungenen Rettung sofort davon. Bis die Feuerwehr hinzukam, hatte er schon rund zwei Stunden festgesteckt.

Foto: AP/ Dawn Knutson
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Immer wieder müssen feststeckende Tiere befreit werden. So hing im August 2018 eine Kuh im Dach einer Veranstaltungshalle in der Nähe von Gummersbach fest. Das Tier war laut Polizei vermutlich durch ein Loch im Zaun von ihrer Weide ausgebüxt. Dann sei sie einen Hang hinuntergetrabt und auf das Wellblechdach einer Veranstaltungshalle gelangt. Dort brach das Tier den Angaben zufolge ein und blieb stecken.

Foto: DPA/Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
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Anwohner alarmierten um 1.50 Uhr die Polizei. Die Beamten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte, eine Tierärztin und der Eigentümer der Kuh eilten zum Schauplatz des Geschehens. Auch ein Kranbesitzer kam zu Hilfe. Mit seinem Kran konnte die Kuh unverletzt aus dem Dach befreit werden.

Foto: DPA/Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
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Juni 2018: Ein Hund namens Filou ist beim Spaziergang mit seiner Besitzerin in Schwaikheim in der Nähe von Stuttgart in ein Rohr gekrochen - und darin stecken geblieben.

Foto: Lermer/SDMG/dpa
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Der Mischling kam nicht wieder allein aus dem Rohr heraus, weil die Leitung laut Polizei durch angeschwemmten Schlamm verengt war. Weil das Tier mit den Händen nicht zu fassen war, forderten die Feuerwehrleute Verstärkung an: durch einen Minibagger. Damit gelang es, das Rohr freizulegen. So war Filou nach rund einer Stunde wieder frei.

Foto: DPA
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Juni 2018: Ein Igel steckte im Zaun eines Flughafens in Nordrhein-Westfalen fest. Die Detmolder Feuerwehr bog den Zaun mit einem Spreizgerät auf, um ihn zu befreien.

Foto: Lenard Samlenski/Feuerwehr Detmold/DPA
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Mai 2018: Eine Kuh auf einer Alm in Oberbayern hatte einen neuen Weg ausprobiert - und war auf einem Baugerüst gelandet. Das Tier sei auf das an einer Brücke installierte Gerüst gestiegen, dann abgerutscht und nicht mehr weitergekommen, hieß es von der Feuerwehr.

Foto: DPA
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Zwei Dutzend Helfer rückten zur Rettung aus - und bauten der Kuh einen Steg aus Holz.

Foto: DPA
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Mai 2018: Ein aus einem Auto geworfener Becher ist für einen Igel in Bayern zur Falle geworden. Polizisten befreiten das Tier aus der misslichen Lage. Der Igel blieb unverletzt.

Foto: DPA/Polizei Schwandorf
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Oktober 2017: Der Kopf ging noch durch, aber dann gab es kein Vor und kein Zurück mehr: In Bonn hat sich ein neugieriger Igel in eine missliche Lage gebracht. Eine Nachbarin rief die Feuerwehr.

Foto: DPA/ Feuerwehr Bonn
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Mit einem großen Bolzenschneider konnte der Igel befreit werden. Nun hat die Nachbarin das Tier erst einmal in ihrem Garten aufgenommen. Dort ruht er sich in einem Laubhaufen von seinem missglückten Spaziergang aus. Der kleine Igel in Bonn ist allerdings nicht der Erste seiner Art, dem seine Neugier zum Verhängnis wurde.

Foto: DPA/ Feuerwehr Bonn
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Juli 2017: Zwei Pferde in der Obersteiermark hatten im Städtchen Rottenmann ihren Durchbruch: Ein Scheunenboden hielt nicht stand, die Tiere brachen ein.

Foto: DPA/ APA/ FF Rottenmann
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Es dauerte zweieinhalb Stunden, bis die Pferde wieder befreit waren. Die Freiwillige Feuerwehr in Rottenmann meldet, die Tiere seien wohlauf.

Foto: DPA/ APA/ FF Rottenmann
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Dezember 2016: Ein Gully wurde auch diesem Eichhörnchen zum Verhängnis - und zwar mitten in München: Da es am 2. Dezember 2016 zu sehr feststeckte, hoben eine Passantin und eine Mitarbeiterin der Tierrettung den Deckel hoch und zogen es von unten heraus. Die Rettungsaktion dauerte etwa eine Stunde, das Tier kam in eine Auffangstation.

Foto: DPA/ Tierrettung München
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November 2016: Zwei Tage nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten landeten zwei Seeadler in Florida in einer Abwasserrinne am Straßenrand. Nach 90 Minuten flog der eine Adler davon, der andere stürzte in den Schacht. Die Feuerwehr rettete das Weibchen schließlich, Tierärzte peppelten es auf. In sechs Wochen soll es wieder in die Freiheit entlassen werden, berichten lokale Medien.

Foto: Kamera One
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August 2016: Im US-Städtchen Northampton hat sich ein Waschbär verirrt, er blieb in einem Gullideckel stecken. Die Polizei rückte daraufhin an und zog den Kopf des hilflosen Tiers aus dem kleinen Loch - mithilfe von Bratfett.

Foto: Northampton Police Department
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März 2016: Dieser Leopard fiel am 12. März 2016 in der indischen Stadt Guwahati in einen Brunnen. Erst nachdem er betäubt wurde, ließ sich das Tier mit einem Seil aus der Patsche helfen. Danach ging es vom Brunnen in die Traufe: Das Wildtier wurde in den Zoo von Guhawati gebracht.

Foto: BIJU BORO/ AFP
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September 2015: Ein Leopard im indischen Dorf Sardul Kheda irrte im September 2015 fünf Stunden mit dem Kopf in einem Metallbehälter umher. Dann wurde er vom Umweltamt betäubt und befreit.

Foto: Kabir Jethi/ AP/dpa
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April 2015: Eine Wildente klemmte 2015 im Kühler eines Autos fest. Sie war auf einer Straße von dem Wagen erfasst worden. Der Fahrer merkte nichts davon und stellte sein Auto auf einem Parkplatz ab. Dort bemerkten Passanten das Tier und riefen die Feuerwehr. Die befreite die Ente - und das Tier blieb fast unverletzt.

Foto: DPA/ Feuerwehr Augsburg
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September 2014: Zu tief in die Bierdose geschaut hat dieses Stinktier im US-Bundesstaat Ohio: Nachdem Passanten im September 2014 auf das orientierungslos umherlaufende Tier aufmerksam geworden waren, rückte die Polizei aus und befreite das Tier. Eine heikle Hilfsaktion: Wenn Stinktiere in Panik geraten, versprühen sie ein übel riechendes Spray, dem sie ihren Namen verdanken. Einem herbeigerufenen Hundefänger gelang jedoch das Befreiungsmanöver, ohne benebelt zu werden. "Drunk as a skunk" ("betrunken wie ein Stinktier") sei das Tierchen gewesen, schrieb die Polizeibehörde später auf ihrer Facebook-Seite.

Foto: AP Photo/Oxford Police Department, Matt Hatfield
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August 2014: "Während nächtlicher Ermittlungen kam ein Joghurtbecher auf die Beamten zugewackelt", schrieben Polizisten aus Offenburg im August 2014 in ihren Polizeibericht. Ein vermutlich hungriger Igel hatte seinen Kopf zu tief in den Becher gesteckt und war darin steckengeblieben. Die Gesetzeshüter konnten das Tier befreien und wieder in die Natur entlassen. Der Igel habe seine Nase in Dinge gesteckt, die ihn nichts angehen - allerdings wohl nur deshalb, weil der Joghurtbecher achtlos weggeworfen worden war, heißt es in der Polizeimitteilung. Eine Botschaft an die Bürger hatten die Beamten auch noch: Abfall immer korrekt entsorgen!

Foto: DPA/ Polizeipräsidium Offenburg
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Juni 2014: Bären lieben Honig, heißt es - diesem Bärenjungen aus Florida wurde aber seine Gier nach Marmelade zum Verhängnis. Beim Versuch, ein Marmeladenglas auszuschlecken, stülpte es sich das Glas versehentlich über den Kopf und steckte darin fest. Ganze zehn Tage lang trug der Bär das Glas mit sich herum, bis Polizisten das Tier einfangen konnten. Zu diesem Zeitpunkt drohte der Bär bereits zu verhungern und zu verdursten, sagte ein Polizeisprecher. Der Bärenjunge, der von seinen Rettern "Jarhead" genannt wurde (jar: auf Deutsch "Konservenglas") wehrte sich mit allen verbliebenen Kräften gegen seine Rettung. Schließlich konnten Feuerwehrmänner den Bärenjungen doch noch aus dem Glas befreien. Zur Beobachtung hielten die Retter das Tier noch einen Tag fest und entließen es dann wohlauf in die Freiheit.

Foto: AP/ NJ Department of Environmental Protection
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April 2014: Die Lust auf Süßes ist manchmal nur schwer zu unterdrücken: Das musste auch dieser Igel in Saarbrücken erfahren. Der Kleine hatte im April 2014 seinen Kopf so tief in einen Puddingbecher gesteckt, dass er ihn nicht mehr allein herausbekam und samt ungewöhnlichem Plastikkopfschmuck nachts über eine Straße lief. Ein Autofahrer alarmierte die Polizei, die das Tier befreien konnte. Die Gier nach Schokopudding ist eigentlich eher ungewöhnlich für einen Igel: Die Insektenfresser ernähren sich in der Regel von Würmern, Käfern oder Spinnen.

Foto: DPA/ Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach
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Juni 2013: Diese englische Kuh interessiert sich offenbar besonders für Baumstämme - also steckte sie im Juni 2013 kurzerhand ihren Kopf in eine schmale Öffnung im Stamm. Keine gute Idee: Das Tier steckte fest und musste wohl oder übel warten, bis die Feuerwehr aus Shrewsbury und Wellington anrückte. Mit einem Hebegeschirr wurde das Tier befreit. Ruhig, aber etwas verängstigt sei das Tier nach seiner Rettung gewesen. "Sie lief einfach weg, als wir sie da raushatten - sie blieb nicht, um uns zu danken", sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Loch im Baum hat nun die Form eines Kuhkopfs.

Foto: DPA/ Shropshire fire and rescue service
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August 2012: Ein trauriges Ende fand im August 2012 dieses Eichhörnchen in Isernhagen bei Hannover: Wenige Stunden nach seiner Befreiung aus einem Gullideckel starb der kleine Nager. Polizeibeamte hatten das Tier zuvor unter anderem mit Olivenöl als Schmiermittel aus seiner misslichen Lage befreit. Im Garten einer Anwohnerin sollte sich das Eichhörnchen erholen, dort wurde es wenige Stunden später jedoch tot aufgefunden, sagte ein Sprecher der Polizei. Verletzt sei das Eichhörnchen, das die Beamten "Erwin" tauften, nicht gewesen. Vermutlich sei das Tier an einem Schock gestorben.

Foto: DPA / Polizei Großburgwedel
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September 2010: Diese beiden Ziegen im US-Bundesstaat Montana überschätzten im September 2010 ihre Kletterkünste offenbar: Die beiden Vierbeiner verirrten sich auf eine Eisenbahnbrücke - dort standen sie nicht etwa oben auf dem Gleis, sondern verharrten auf einem 15 Zentimeter schmalen Betonstreifen an der Seite der Brücke. Die herbeieilenden Rettungskräfte gingen davon aus, dass die Vierbeiner den Weg in der Nacht eingeschlagen, sich dann bei Tageslicht jedoch keinen Schritt weiter getraut hatten. Erst zwei Tage später konnten die Tiere mit speziellem Bergbaugerät gerettet werden.

Foto: AP/ Sandy Church of the Rimrock Humane Society
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April 2010: Einen echten "Dickschädel" hat dieser Schwarzbär aus dem US-Bundesstaat Vermont: Das Tier blieb mit seinem Kopf in einer Milchkanne stecken. Wie er mit der Kanne über dem Kopf durch den Wald torkelte und dabei gegen Bäume prallte, sei weitherum zu hören gewesen, so der Ranger, der das Tier fand und rettete. Mehrere Feuerwehrmänner, Polizisten und ein Biologe waren vor Ort, um den 60 Kilo schweren Vierbeiner zu befreien.

Foto: AP/ Vermont Department of Fish and Wildlife
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Und täglich grüßt das Murmeltier - hier zur Abwechslung mal aus einem Gullideckel. Im US-Bundesstaat Massachusetts war das Tier mit seinem Kopf im Gitter steckengeblieben. Ein Passant habe den eingeklemmten Nager bemerkt und die Polizei alarmiert, sagte eine Polizeisprecherin dem "Boston Globe". Die Einsatzkräfte rückten aus und befreiten das possierliche Tierchen - das strampelte so lange, bis es frei war und verschwand ohne augenscheinliche Verletzungen im Gebüsch. Später postete die Polizei das Bild bei Twitter und verkündete: "Dieser kleine Kerl hatte heute einen großen Tag - jetzt ist er frei und wohlauf."

Foto: Danvers Police Dept
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Die Suche nach etwas Essbarem brachte auch diesen Bären im US-Bundesstaat Wisconsin in eine missliche Lage: Er blieb mit dem Kopf in einem Vogelhäuschen stecken. Ein Mann, der den Bären mit der ungewöhnlichen Kopfbedeckung beobachtet hatte, informierte die Polizei. Die war zunächst jedoch machtlos, da die Bärenmutter ihr Junges eifersüchtig bewachte. Als Wildhüter beide Tiere schließlich in einer Falle einfingen, hatte die Bärenmutter das Futterhäuschen bereits selbst zerrissen. Sie und ihr Junges wurden daraufhin wieder freigelassen.

Foto: AP/ Wisconsin Department of Natural Resources
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Im australischen Coffin Bay war ein Känguru auf der Suche nach etwas zu trinken - und steckte plötzlich in der Klemme. Der Kopf des Tieres hatte sich in einer Gießkanne verfangen.

Foto: Missing Link Media
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Was diese Kuh wohl am Boden einer Waschmaschinentrommel gesucht hat? Ihre Neugier hat das Tier in England jedenfalls in eine äußerst missliche Lage gebracht, als es mit dem Kopf in dem Metallstück steckenblieb. Die Royal Society of Prevention of Cruelty to Animals (zu Deutsch: Königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren) verbreitete das Bild, um vor gedankenloser Müllentsorgung zu warnen: "Wenn alle Menschen ihren Abfall ordnungsgemäß entsorgen würden, könnten viele Tiere vor Verletzungen und Tod bewahrt werden", sagte ein Sprecher der Organisation. Die neugierige Kuh auf dem Bild wurde aus der Trommel befreit und kam unverletzt davon.

Foto: AP/ RSPCA
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Fast eine halbe Stunde steckte Pferd Phantom im kalifornischen Sacramento in einer Badewanne fest, Beine in die Höhe. Die Wanne war eigentlich der Futtertrog des Tieres, das gestürzt war und sich darin verkeilt hatte. Der Feuerwehr gelang es, Phantom zu befreien. Die Helfer drehten Wanne samt Pferd auf die Seite und halfen Phantom wieder auf die Beine. Das Pferd blieb bei der Aktion unverletzt.

Foto: Sacramento Metropolitan Fire District
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