Dresden Schönheit an der Elbe

Plattenbauten, Radwege, solarbeheizte Freibäder: Wer hat Dresden eigentlich den Namen "Elbflorenz" verpasst? Reisebuchautor Dietrich Höllhuber verrät, was die sächsische Landeshauptstadt der Toskana-Metropole voraus hat - und wo das Eis wenigstens annähernd so gut ist wie in Italien.
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Sommerstimmung am Fluss: Von den Elbwiesen aus hat man einen tollen Blick auf die historische Altstadt Dresdens. Besonders imposant ragt aus dem Panorama die Frauenkirche hervor. Links daneben sieht man die Rippenkuppel des Lipsiusbaus, der zur Hochschule für Bildende Künste gehört. Sie trägt wegen der Ähnlichkeit mit einem Haushaltsgerät auch den Spitznamen "Zitronenpresse".

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Dresdens Ikone: Drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Frauenkirche bei einem Bombardement zerstört. Nach der Wiedervereinigung entschied man sich für den Wiederaufbau. Dabei wurde ein nicht unerheblicher Teil alter Originalsteine verwendet.

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Radtour mit Zwischenstopp in Dresden: Am Theaterplatz macht eine Touristengruppe Halt,...

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...abends strömen die Operngänger hierher. Wer in der oft ausgebuchten Semperoper keine Karten mehr ergattert, der findet sicher ein gutes Alternativprogramm im kulturell gut bestückten Dresden: in der Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie - oder in der Hochschule für Musik.

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Spiegelbild des Glockenspielpavillons: Der Zwinger in Dresden wurde zwischen 1709 und 1732 erbaut, er ist der wohl beliebteste Touristenmagnet der Stadt. Die barocke Anlage ist insgesamt 170 mal 240 Meter groß, das im Bild sichtbare Bauwerk hat seinen Namen vom Glockenspiel aus Meißner Porzellan, das vom Innenhof aus zu sehen ist.

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Seitenraddampfer auf der Elbe: Eine Stadtrundfahrt macht man in Dresden am besten auf dem Wasser.

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Grünes Dresden: Wer mit dem Boot oder dem Fahrrad die Elbe erkunden, der erlebt früher oder später...

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...ein "Blaues Wunder": So heißt die 1891 erbaute Stahlbrücke, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet. Sie ist 141,5 Meter lang und hat einen blauen, namensgebenden Anstrich. Am Blasewitzer Ufer...

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...lädt der Schillergarten zu einer Erfrischung ein. Besonders empfehlenswert soll aber laut dem Dresden-Kenner Dietrich Höllhuber der Biergarten an der Augustusbrücke sein, der zentral auf der Neustadtseite liegt.

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Berühmtes Panorama: Dresden hat schon den Maler Bernardo Bellotto (1722 bis 1780), genannt "Canaletto", verzaubert. Er hielt die Altstadt mit Semperoper, Frauenkirche und Brühlscher Terrasse in eindrucksvollen Bildern fest.

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30 Minuten Gruppen-Chillen: So sieht Kunst im 21. Jahrhundert aus. Der Niederländer Bob Sweere lud im Juli 2012 Menschen dazu ein, gemeinsam vor dem Martin-Luther-Denkmal zu entspannen.

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Stadt mit Tradition: Bei den regelmäßig im Mai stattfindenden Dampferparaden auf der Elbe kann die Sächsische Dampfschiffahrt stolz ihre Flotte vorführen. Mit neun historischen Raddampfern, die zwischen 82 und 132 Jahre alt sind, verfügt sie über die älteste und größte Raddampferflotte der Welt.

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Soljanka: Die russische Suppe ist eines der wenigen Kulturgüter in Dresden, das die DDR überlebte.

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