Tod von Ariel Scharon Letztes Geleit für den Bulldozer

Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat in Jerusalem die Trauerfeier für Ariel Scharon begonnen. An die radikalislamische Hamas schickte die Regierung vor der Beisetzung des Ex-Premiers eine deutliche Warnung: Dies sei nicht der Tag für eine Attacke.
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Letzte Ehre: Israels Premierminister Netanjahu verneigt sich am Grab seines Amtsvorgängers Ariel Scharon.

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Der Sarg von Ariel Scharon wird auf einem Armeetransporter zum Anwesen seiner Familie in der Negev-Wüste im Süden Israels gebracht. Hier wurde er mit militärischen Ehren beigesetzt.

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Zahlreiche Menschen säumten die Straße, die der Konvoi passierte. Scharon wollte lieber auf seiner Schaffarm beigesetzt werden als auf dem Herzlberg in Jerusalem, auf dem andere wichtige Persönlichkeiten der israelischen Geschichte begraben liegen.

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Soldatinnen bringen Blumenkränze. Acht Generäle trugen den Sarg von Scharon auf einen kleinen, mit Anemonen bewachsenen Hügel, wo der frühere Ministerpräsident neben seiner zweiten Frau Lily beigesetzt und mit Salutschüssen verabschiedet wurde.

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Trauerfeier für einen General und Politiker: Israel nimmt Abschied von Ariel Scharon - und zahlreiche internationale Politiker sind für Trauerfeier und Beisetzung nach Jerusalem gereist.

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US-Vizepräsident Joe Biden würdigte den früheren israelischen Ministerpräsidenten als außergewöhnlich starke Persönlichkeit. Die Sicherheit des Staates Israel und des jüdischen Volkes seien der Stern gewesen, der ihm den Weg gewiesen habe, sagte Biden vor dem Parlament in Jerusalem.

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Israels Staatspräsident Schimon Peres nannte Scharon einen "Freund, Anführer und Kämpfer". "Heute nehmen wir Abschied von dir", sagte Peres am Montag.

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Bei der Trauerfeier war auch einer der Söhne des Verstorbenen, Gilad Scharon, anwesend.

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Die Feierlichkeiten fanden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Im Vorfeld warnte Israel die radikalislamische Hamas eindringlich vor Angriffen während der Beisetzung des früheren Ministerpräsidenten. Der Tag der Beerdigung sei ein denkbar schlechtes Datum, um die israelische Geduld auf die Probe zu stellen.

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