Tour de France Paris im Ausnahmezustand

Spektakel auf den Champs-Élysées: Jahr für Jahr empfängt Paris die Radprofis zum Abschluss der Tour de France. Souvenir-Verkäufer schmücken ihre Stände, Fans fiebern ihren Idolen entgegen. Stundenlanges Warten für einen kurzen Moment, das die Fotografin Nicola Mesken in Bildern festgehalten hat.
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"I love Paris": In der Stadt der Liebe sind solche Banner keine Seltenheit. Einmal im Jahr sind sie als Souvenirs jedoch besonders beliebt: Wenn die Radprofis der Tour de France die Ziellinie in der französischen Hauptstadt passieren. Die Fotografin Nicola Mesken  ist seit 2005 am Rande der Strecke dabei. In erster Linie konzentriert sie sich...

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...auf die Menschen und Momente abseits der Route. Am Vortag der letzten Etappe ist es auf den Champs-Élysées noch erstaunlich entspannt. Auf den ersten Blick scheint nicht viel auf eines der weltweit bekanntesten Sportevents hinzudeuten. Am Ende der berühmten...

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...Avenue steht der Obélisque de Louxor auf dem Place de la Concorde. Hier ist zumindest schon die Zuschauertribüne aufgebaut. Bei der letzten Etappe werden VIPs und Pressevertreter auf ihren Sitzen den besten Blick auf das Fahrerfeld haben. Bei der Tour 2010...

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...tummelten sich vor dem finalen Tag vereinzelte Hobbyradler auf der Strecke - keine 24 Stunden später raste die Radsport-Elite über das Kopfsteinplaster. Wer am Tag der Ankunft einen guten Platz ergattern möchte, muss sich...

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...früh in Stellung bringen. Obwohl die Sportler am 25. Juli 2010 erst am Nachmittag in Paris erwartet wurden, waren die Fans aus allen Ländern schon frühmorgens an der Strecke. Die lange Wartezeit...

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...überbrückten sie auf unterschiedliche Art und Weise: Diese US-amerikanischen Anhänger hatten sich erst am Finaltag kennengelernt. Gemeinsam vertrieben sie sich die Zeit mit italienischer Feinkost. Andere...

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...brachten sich lieber auf den neuesten Stand und informierten sich aus der Presse über Daten und Fakten der 97. Tour de France. 20 Etappen über insgesamt 3642 Kilometer sollten die Fahrer bei ihrer Ankunft in Paris hinter sich haben. Die Begeisterung für die Frankreich-Rundfahrt...

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...hält in ihrem Heimatland trotz der wiederkehrenden Dopingskandale an. An zahllosen Merchandise-Ständen mit Tour-Souvenirs können sich die Fans nach ihrem Geschmack eindecken. Ausgestattet mit Trikots, Fahnen und Mützen geht es...

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...zur Strecke. Während sich die Zuschauer postierten, machten sich die Fahrer im vergangenen Jahr in Longjumeau, einer kleinen Stadt südlich von Paris, auf die letzte Etappe. Die Route ist stets großräumig abgesperrt, in der französischen Metropole...

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...sorgen Polizisten unter anderem dafür, dass der Verkehr abgewickelt wird. Auch die Sicherheit der Fahrer und der jubelnden Menschenmassen behalten die Beamten im Blick. Unverzichtbar...

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...sind auch die Mitarbeiter der Pariser Stadtwerke. Jenseits der Fernsehkameras sind sie nach dem Renn-Trubel dafür zuständig, das Chaos auf den Champs-Élysées zu beseitigen. Erstmal heißt es jedoch auch für die Ordnungskräfte: warten, warten, warten. Genauso gedulden müssen sich...

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...die Vertreter der Presse, ehe sie die Protagonisten der Tour ablichten können. Um die Spannung hochzuhalten und die Langeweile zu bekämpfen, setzen die Veranstalter...

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...auf Unterhaltungsprogramm. Seit 1930 zieht Jahr für Jahr ein Werbetross durch die Straßen. So auch 2010: Die Abkühlung dieses Mineralwasser-Herstellers dürfte...

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...die Fans bei sommerlichen Temperaturen gefreut haben. Auch die Gewissheit, dass kurz nach der Werbekolonne auch die Fahrer Paris erreichen werden, erhöhte...

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...die Spannung. Wenn sie es nicht ohnehin schon getan hatten, kramten die Schaulustigen ihre Kameras heraus. Nach bis zu sieben Stunden Wartezeit...

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...war es dann soweit: Die Fahrer erreichten nach rund drei Wochen auf dem Sattel die Straßen von Paris. Jeder, der freien Blick auf die Stars hatte, versuchte einen Schnappschuss zu ergattern. Dieser muss allerdings...

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...häufig so ausgesehen haben. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 40 Kilometern pro Stunde rasen die Fahrer an der grölenden Menschenmenge vorbei. Damit die Fans trotzdem noch ein fotografisches Andenken mit nach Hause nehmen können, gibt es...

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...die Ehrenrunde. Angeführt von einer Motorradstaffel der französischen Polizei...

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...nutzen die Fahrer die Gelegenheit, auch persönliche Gäste zum "Zur-Schau-Fahren" mitzunehmen. Den Gesamtsieg der Tour 2010...

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...sicherte sich der Spanier Alberto Contador. Überschattet wurde sein Triumph jedoch von einer positiven Dopingprobe. Bis heute ist der Fall noch nicht endgültig geklärt - auch 2011 wird Contador bei der Ankunft in Paris wieder dabei sein.

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