Touristen in Berlin Kreuzberg zwischen Hass und Liebe

Rollende Kneipen, Müll, laute Musik bis zum Morgengrauen: In Berlin beschweren sich Anwohner über Gäste aus dem Ausland. Kann es sich die Stadt leisten, Besucher zu vergraulen? Nein, sagt nicht nur der Tourismuschef. Auch die Clubbesitzer haben viel zu verlieren.
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Aufkleber an einem Straßenschild in Kreuzberg: Zu lesen ist die Aufschrift wohl als "Berlin does not love you" oder "Berlin hates you". Gemeint sind die internationalen Touristen, die in den letzten Wochen in der Hauptstadt die Gemüter erhitzten.

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Überklebtes Straßenschild an der Falckensteinstraße: Anwohner fürchten offenbar Zustände wie am "Ballermann" auf Mallorca.

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Wegweiser zu einem Hostel in Kreuzberg: Anwohner klagten zunehmend über Lärm durch die Backpacker-Touristen und über steigenden Laden- und Wohnungsmieten im Viertel.

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Einladung zur Anwohnerversammlung: "Wir wollen keine Mauer um Kreuzberg bauen", sage der Grünen-Abgeordnete Dirk Behrendt. Aber der Anstieg der Touristenzahlen dürfe nicht zu Lasten der Einwohnerschaft in Kiezen gehen.

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Beliebtes Berlin: 2010 erreichte die Hauptstadt mit 20,8 Millionen Übernachtungen eine neue Bestmarke, dies war ein Zuwachs von 10,2 Prozent im Vergleich zu 2009.

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Café-Neueröffnung in Kreuzberg: Durch die steigenden Besucherzahlen fühlt sich mancher Einwohner schon "wie in einem Zoo". Zahlreiche...

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...Wohnungen werden in Touristenherbergen umgewandelt - für die Vermieter ist das deutlich lukrativer.

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Bar in Kreuzberg: Der Reiseführer "Lonely Planet" lobt die einzigartigen Ausgehmöglichkeiten des Viertels. Jährlich...

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...entstehen nun zahlreiche neue Hostels.

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Touristenmagnet "Karneval der Kulturen" in Kreuzberg: Auch Großevents wie dieses steigern die Besucherzahlen.

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Schwimmbad in Kreuzberg: Das alternative Multikulti-Viertel verwandelt sich - die Preise werden höher, die Angebote immer mehr auf Besucher zugeschnitten.

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Restaurants am Wrangelkiez: Der Tourismus boomt, das Gesicht des gesamten Viertels ändert sich. Vor allem Menschen,...

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...die hier seit vielen Jahren wohnen, beklagen sich über den Wandel.

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