Bilder von Flüchtlingskindern "Ein Zelt ist kein Zuhause"

Frauen mit toten Babys, ein Friedhof und immer wieder Häuser. Was Flüchtlingskinder zeichnen, verrät viel über das Grauen, das sie erlebt haben - aber auch über ihre Wünsche und Träume. Fotograf Umit Bektas hat junge Syrer und ihre Bilder fotografiert.
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Der Fotograf Umit Bektas hat in verschiedenen Flüchtlingscamps in der Türkei syrische Kinder und ihre Zeichnungen fotografiert. "In Syrien ist es schöner als hier", sagt Ali Addahar zu seinem Bild. Der Neunjährige hat ein Haus mit Bäumen gemalt. Das ist ein beliebtes Motiv bei den Kindern, die fast alle in Zelten leben. "Ein Zelt ist kein Zuhause. Egal, wie lange man dort bleibt", sagt Fotograf Bektas.

Foto: UMIT BEKTAS/ REUTERS
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"Ich kann mich nicht an Zuhause erinnern", sagt die elf Jahre alte Islem Halife. Ein Haus wie auf dem Bild fände sie schön. Gemalt hat sie es in einer provisorischen Schule in einem Flüchtlingslager in der Provinz Gaziantep. "Gott ist groß", hat sie daneben geschrieben.

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Ahmet Cemal, 13 Jahre alt, weiß noch genau, wie es bei ihm zu Hause aussah. "Wir waren glücklich da", sagt er.

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Auch die zehn Jahre alte Rahaf Hasan hat ihr verlorenes Heim in Syrien gezeichnet - mit Sonnenschein und Blumen.

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"Ich bin Syrer und will zurück nach Syrien", hat Mustafa Halebi geschrieben. Er ist 16 Jahre alt und wie Tausende andere in einem Flüchtlingslager in der Türkei gestrandet. "Diese Kinder träumen nicht von Europa, sie wollen auch nicht in der Türkei bleiben, sie wollen nur nach Hause", sagt Fotograf Bektas.

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So hat die 13 Jahre alte Hale Selim ihre syrische Heimat in Erinnerung.

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Tesnim Faydo hat eine weinende Frau und ein verletztes Kind gezeichnet. Beide sitzen neben einem Grab. Der Kommentar der Achtjährigen zu ihrer Zeichnung: "Die Mutter weint um ihr Kind." Die Bilder zeigten die seelischen Verletzungen der Kinder, sagt Fotograf Bektas.

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Die 13 Jahre alte Rahaf Kahya wollte lieber schreiben als zeichnen. "Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist der Gesandte Gottes. Befreit Syrien", steht auf dem Papier.

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So sah das Haus von Meryem Mahmos Familie in Syrien aus. Sie ist 14 Jahre alt. "Ich hoffe, dass ich bald zurück kann", sagt sie.

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Resad Bekur ist 18 Jahre alt und arbeitet in einem Flüchtlingslager in der türkischen Provinz Hatay in einem kleinen Verkaufsladen. Von ihm stammt diese Zeichnung.

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Der sieben Jahre Ali Ristmo hat eine Moschee gezeichnet.

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Ilaf Hassun, neun Jahre alt, präsentiert zusammen mit ihrer Schwester Bera ihr Bild: Es zeigt ein Haus, Bäume und Wolken - und eine Frau, die ihr totes Kind zum Friedhof trägt.

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Die sieben Jahre alte Reyyan Emin hat ein Blumenbild gezeichnet.

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"Ich mag Schokolade", sagt Ele Cundi, fünf Jahre alt. Gezeichnet hat sie eine Sonne und eine Blume.

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Die neunjährige Nur El-Huda hat ein fröhliches Bild gezeichnet. "Wenn ich groß bin, will ich Ärztin werden", sagt sie. "Ich will den Verletzten helfen."

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Gays Cardak ist sechs Jahre alt. Er will später Arzt werden oder Ingenieur. "Wir Ingenieure bauen Syrien wieder auf", ist sein Kommentar zu seinem Bild.

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