Tsunami-Folgen Explosion in Kernkraftwerk

Im beschädigten AKW Fukushima 1 hat es eine Explosion gegeben. Offenbar wurde die Außenhülle des Reaktors abgesprengt. Weißer Rauch stieg auf, Teile des Reaktors brachen laut Fernsehsendern zusammen. Experten halten eine Kernschmelze für möglich.
1 / 15

Im beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima 1 hat es am Vormittag deutscher Zeit eine Explosion gegeben. Die Detonation sei durch eine Verpuffung der Gase zwischen Reaktor und Reaktorhülle entstanden, ließ die Regierung mitteilen. Dabei wurde die äußere Reaktorhülle zerstört. Die Betreiberfirma des AKW, Tokyo Electric Power Company, bestätigte den Vorfall.

Foto: AP/ NTV Japan via APTN
2 / 15

Eine Bilderserie zeigt die Entwicklung der Rauchwolke, die aus dem Reaktor in den Himmel steigt. Die Behörde für Nuklear- und Industriesicherheit erklärte, Caesium und Jod seien in der Nähe des Atomkraftwerkes (AKW) festgestellt worden. Dies deute darauf hin, dass einige der Metallbehälter mit Uranbrennstoff zu schmelzen begonnen haben. Ob es tatsächlich zu einer Kernschmelze gekommen ist, bleibt vorerst unklar.

Foto: REUTERS/ NTV
3 / 15

Die Evakuierungszone rund um das AKW wurde im Laufe des Tages auf 20 Kilometer verdoppelt. Viele Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Foto: KYODO/ REUTERS
4 / 15

Hier führt ein Helfer im Schutzanzug einen älteren Herren zu einer Notunterkunft.

Foto: Franck Robichon/ dpa
5 / 15

Nach der Evakuierung aus der Zehn-Kilometer-Zone wird dieses Kind auf eine mögliche Verstrahlung untersucht.

Foto: KIM KYUNG-HOON / REUTERS
6 / 15

In den Notunterkünften werden die vielen evakuierten Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgt. Wie lange die 20-Kilometer-Schutzzone rund um das beschädigte Kraftwerk bestehen soll, ist noch nicht absehbar.

Foto: AP/ Kyodo News
7 / 15

In der Stadt Namie, unweit des Kraftwerks, bildeten sich nach dem Aufruf zur Evakuierung lange Staus.

Foto: AP/ Kyodo News
8 / 15

Polizisten mit Atemschutzmasken versuchen, den Strom der flüchtenden Bewohner aus den evakuierten Gebieten zu kontrollieren. Wie viele Personen genau in der zu räumenden Zone leben, ist noch unklar.

Foto: REUTERS/ Asahi Shimbun
9 / 15

Polizisten in Schutzanzügen und mit Atemmasken auf dem Weg zum Kernkraftwerk.

Foto: HO/ REUTERS
10 / 15

Ein Sprecher der japanischen Atombehörde sagte: "Wir untersuchen immer noch, welche Art von Schäden am Kraftwerk entstanden sind."

Foto: AP/ NTV Japan via APTN
11 / 15

Auf dem unteren Bild ist zu erkennen, dass die komplette Außenhülle des Gebäudes um Reaktor Nummer 1 zerstört wurde. Nur noch das Gerüst ist zu sehen. Es ist aber nach wie vor unklar, ob von der Explosion der Turbinenbereich oder der eigentliche Reaktor betroffen war.

Foto: AFP/NHK
12 / 15

Kraftwerk Fukushima 2: Die Anlagen 1 und 2 liegen direkt nebeneinander. Die Folgen des Erdbebens am Freitagmorgen und des anschließenden Tsunamis führten dazu, dass die Notstromgeneratoren des Kraftwerkes ausfielen - und damit auch das Kühlsystem.

Foto: JIJI PRESS/ AFP
13 / 15

Erdbebenschäden: Die Luftaufnahme zeigt, wie das Beben selbst dem Kraftwerk zugesetzt hatte. Viele Leitungen sind beschädigt oder zerstört.

Foto: Friedrich Rohrmann/ dpa
14 / 15

Samstagmorgen: Ein Helikopter passiert das Kraftwerk, wenige Minuten, bevor eine Explosion einen der Reaktoren erschüttert.

Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERS
15 / 15

Nach der Explosion war die äußere Hülle eines Reaktors zerstört.

Foto: AP/ Tokyo Power Electric Co.
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.