Tsunami-Folgen Kernschmelze in Fukushima

Die Lage im AKW Fukushima gerät außer Kontrolle: Die Regierung geht davon aus, dass es in einem weiteren Reaktor der Anlage zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen ist. In der Nähe des AKW Onagawa wurde eine 400-mal höhere Radioaktivität als normal gemessen.
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Sicherheitskräfte in Otama, in der Nähe des Unglücksreaktors Fukushima: Im Umkreis von 20 Kilometern wird evakuiert.

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Fukushima 1: Die Situation im Atomkraftwerk Fukushima wird immer bedrohlicher. Der Druck in Reaktor 3 steigt, die Regierung warnt vor einer weiteren Explosion. Ausgerechnet in diesem Meiler wird seit einigen Monaten neben Uran auch Plutonium verwendet - was die Risiken zusätzlich erhöht.

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Anwohnerin aus der Nähe des AKW Fukushima: Auf der Straße werden Strahlentests durchgeführt.

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Atomkraftwerk Fukushima 1: Nach Angaben der Regierung kam es in einem weiteren Reaktor des Kraftwerks zu einer teilweisen Kernschmelze. Am Samstagnachmittag hatte eine Explosion das Gebäude rund um Reaktor 1 zerstört.

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Die Detonation sei durch eine Verpuffung der Gase zwischen Reaktor und Reaktorhülle entstanden, ließ die Regierung mitteilen. Dabei wurde die äußere Reaktorhülle zerstört. Die Betreiberfirma des AKW, Tokyo Electric Power Company, bestätigte den Vorfall.

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Um Druck von dem überhitzten Reaktor zu nehmen, sei Dampf abgelassen worden. Damit wurde wohl auch eine geringe Menge Radioaktivität freigesetzt.

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Reaktor 1: Experten versuchten, den Reaktor mit einem Gemisch aus Meerwasser und Borsäure zu kühlen.

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Reaktor 3: Am Sonntag wurde laut Regierung Meerwasser zur Kühlung eingeleitet.

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Die Evakuierungszone rund um das AKW wurde im Laufe des Tages auf 20 Kilometer verdoppelt. Viele Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

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Hier führt ein Helfer im Schutzanzug einen älteren Herren zu einer Notunterkunft.

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Nach der Evakuierung aus der Zehn-Kilometer-Zone wird dieses Kind auf eine mögliche Verstrahlung untersucht.

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In den Notunterkünften werden die vielen in Sicherheit gebrachten Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgt. Wie lange die 20-Kilometer-Schutzzone rund um das beschädigte Kraftwerk bestehen soll, ist noch nicht absehbar.

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In der Stadt Namie, unweit des Kraftwerks, bildeten sich nach dem Aufruf zur Evakuierung lange Staus.

Foto: AP/ Kyodo News
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Polizisten mit Atemschutzmasken versuchen, den Strom der flüchtenden Bewohner aus den evakuierten Gebieten zu kontrollieren. Wie viele Personen genau in der zu räumenden Zone leben, ist noch unklar.

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Polizisten in Schutzanzügen und mit Atemmasken auf dem Weg zum Kernkraftwerk.

Foto: HO/ REUTERS
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Ein Sprecher der japanischen Atombehörde sagte: "Wir untersuchen immer noch, welche Art von Schäden am Kraftwerk entstanden sind."

Foto: AP/ NTV Japan via APTN
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Auf dem unteren Bild ist zu erkennen, dass die komplette Außenhülle des Gebäudes um Reaktor Nummer 1 zerstört wurde. Nur noch das Gerüst ist zu sehen. Es ist aber nach wie vor unklar, ob von der Explosion der Turbinenbereich oder der eigentliche Reaktor betroffen war.

Foto: AFP/NHK
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Kraftwerk Fukushima 2: Die Anlagen 1 und 2 liegen direkt nebeneinander. Die Folgen des Erdbebens am Freitagmorgen und des anschließenden Tsunamis führten dazu, dass die Notstromgeneratoren des Kraftwerkes ausfielen - und damit auch das Kühlsystem.

Foto: JIJI PRESS/ AFP
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Erdbebenschäden: Die Luftaufnahme zeigt, wie das Beben selbst dem Kraftwerk zugesetzt hatte. Viele Leitungen sind beschädigt oder zerstört.

Foto: Friedrich Rohrmann/ dpa
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Samstagmorgen: Ein Helikopter passiert das Kraftwerk, wenige Minuten, bevor eine Explosion einen der Reaktoren erschüttert.

Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERS
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Nach der Explosion war die äußere Hülle eines Reaktors zerstört.

Foto: AP/ Tokyo Power Electric Co.
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