Tunnel-Rettungsfahrzeug Der Elektro-Retter

Wenn in einem Tunnel ein Feuer ausbricht, wird er oft zur tödlichen Falle. Auch, weil es keine geeigneten Rettungsfahrzeuge gibt - denn wie die Menschen brauchen auch Verbrennungsmotoren Luft zum atmen. Ein neues Einsatzfahrzeug verspricht nun Mobilität in allen Gefahrenlagen.
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Tunnel-Rettungswagen Merkur: Die schwäbische Firma Ziegler hat jetzt erstmal ein Rettungsfahrzeug speziell für den Einsatz nach einem Unfall im Tunnel entwickelt. Das Modell Merkur ist mit zwei identischen Führerkabinen ausgestattet, so dass der Wagen nicht gewendet werden muss, um schnell wieder aus dem Tunnel heraus zu kommen.

Foto: Ziegler
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Elektro-Fahrzeug: Weil bei einem Brand im Tunnel der Sauerstoff in der Röhre knapp wird und herkömmliche Verbrennungsmotoren nicht mehr funktionieren würden, kommen beim Tunnel-Rettungsfahrzeug Merkur zwei E-Maschinen zum Einsatz.

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Tür zum Rettungsauto: Auf jeder Seite gibt es eine pneumatisch gesteuerte Tür, durch die man in den Rettungsraum des Fahrzeugs gelangt. Zudem gibt es pro Fahrerkabine an jedem Ende des Wagens ebenfalls zwei Türen.

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Frische Atemluft: Im Rettungsraum gibt es zwölf Sauerstoffmasken, die an ein Druckluftsystem mit insgesamt 700 Liter Atemluft angeschlossen sind.

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Rettungsraum: Im zentral angeordneten Rettungsraum finden zwölf Menschen Platz. Es gibt acht Sitz- und vier Stehplätze.

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Selbsterklärend: Die Herstellerfirma Ziegler betont, dass für die Geretteten keinerlei Einweisung zur sicheren Benutzung der Sauerstoffmasken notwendig ist. Das System funktioniert weitgehend automatisch - nur aufsetzen muss man sich die Maske selbst.

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Fahrerhaus: Unter anderem mit Hilfe einer Wärmebildkamera kann sich der Fahrer des Tunnel-Rettungswagens auch bei dichtem Qualm in der Röhre noch sicher orientieren und den schnellsten Fluchtweg finden.

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