TV-Doku "The Voice of Peace" Friedensengel hinterm DJ-Pult

Drei Meilen vor der Küste Israels kurvte Abie Nathan mit seinem schwimmenden Radiosender herum - und brachte damit den jüdischen Staat gegen sich auf. Die ARD-Doku "The Voice of Peace" zeichnet ein komplexes Bild des fast vergessenen Friedensaktivisten als Playboy, Radiopirat und Palästinenserfreund.
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Playboy, Radiopirat und Palästinenserfreund: Abie Nathan wusste Lebensfreude und Politkampf miteinander zu verbinden.

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Ein Mann und sein Schiff: Abie Nathan 1993 beim Abschied von seinem schwimmenden Sender "The Voice of Peace"

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Nathan-Freund Michael Caine sammelte Geld für die Radiostation.

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Bewunderte den Friedensaktivisten Nathan immer aus der Ferne: Ruth Dayan, Witwe des ehemaligen israelischen Verteidigungsministers Moshe Dayan

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Hat mit Nathan ihre indischen Wurzeln gemein: Starköchin Reena Pushkarna erzählt in der Doku, wie verarmt ihr Freund am Ende seines Lebens war.

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Der Historiker Moshe Zimmermann ist voller Hochachtung vor dem Lebenswerk von Abie Nathan: "Hätte er versucht, seine Friedensbotschaft mit anderen Mitteln zu verbreiten, hätte er nie so einen Erfolg gehabt."

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Der indische Dirigent Zubin Mehta konnte die "Voice of Peace" bei seinen Besuchen in Tel Aviv auf dem Meer sehen - ein Anblick, den er nie vergessen wird.

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Oberrabiner Israel Meir Lau besuchte in seinem Leben nur eine Demonstration - 1968, als er mit Abie Nathan vor der Knesset gegen das Morden und Hungern in Biafra antrat.

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Schimon Peres war Weggefährte und Widersacher Abie Nathans - und sagt im Film: "Eine Regierung will doch immer nur ihre Ruhe haben... doch er war im Recht und wir im Unrecht."

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Yoko Ono hat mit ihrem Mann John Lennon gezeigt, wie man mit friedlichen Happenings große Politik macht. Lennon nannte Nathan auch in "Give Peace a Chance".

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