Netz-Spott über Innenminister Doc Friedrich, der Ahnungslose

Ursula von der Leyen wurde als "Zensursula" verhöhnt, Wolfgang Schäubles Sicherheitspläne als "Stasi 2.0" geschmäht - jetzt trifft es den Innenminister, "Datenkrake Doc Friedrich": Seine lasche Reaktion auf die US-Spähangriffe brocken ihm reichlich Spott im Internet ein.
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Als #FriedrichFilme-Meme fing es an, einige User ließen sich davon inspirieren: Der Twitter-Nutzer @riedel_90 postete dieses verfremdete Filmplakat.

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"Negative Campaigning" auf Twitter: Die Opposition kostet die Steilvorlagen der Prism-Affäre genüsslich aus. Die SPD-Zentrale twitterte dieses Foto.

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Auch die Grünen hoffen auf die virale Kraft von Anti-Friedrich-Lästereien. Bushido provozierte jüngst mit gerappten Morddrohungen gegen Politiker. Friedrich ließ sich einst lächelnd mit ihm fotografieren - auf diesem digitalen Flyer wurde die Begegnung mit der aktuellen Späh-Debatte verknüpft.

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"Finden Sie einen Innenminister, der unfähiger ist als Friedrich!": Angelehnt an eine ältere Brillenwerbung postete Twitter-Nutzer @fail_md einen Friedrich-Spot(t).

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Bürgerrechtler und Netzaktivisten warfen Wolfgang Schäuble 2008 als damaligem Innenminister vor, er wolle einen Überwachungsstaat schaffen ("Stasi 2.0"). Geht es nach den mutmaßlichen Betreibern eines bayerischen Anonymous-Twitter-Accounts, steht Friedrich für die nächste Generation der Überwachung.

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Endlich werden mal andere attackiert, müssen sich die Piraten denken: Fast täglich kursieren neue digitale Spott-Flyer der Piratenpartei.

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Mehrere verfremdete CDU-Wahlplakate tauchten auf, wie dieses hier, gepostet von User @Ich2ES - allerdings ist den Schöpfern entgangen, dass Friedrich eigentlich CSU-Mitglied ist.

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"Abhören ist Schutz, und Raider heißt jetzt Twix": Ein fiktiver Läster-Dialog von Friedrichs Washington-Reise, verbreitet von Twitter-Nutzer @schoefaz.

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Der echte Innenminister: Hans-Peter Friedrich ist im Zuge der NSA-Affäre unter Druck geraten. Aus Washington brachte er wenig Neues mit. Stattdessen erklärte er Sicherheit zum "Supergrundrecht" und mahnte die Bürger zu mehr Datenschutz. Der Eindruck bleibt: Hier steht die Aufklärung nicht im Vordergrund.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
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