Ü18-Kinderbuch "Verar**h mich nicht länger. Schlaf ein"

Nervenkrieg an der Bettkante: Wenn der Nachwuchs nicht schlafen will, brauchen Eltern Nehmerqualitäten. Autor Adam Mansbach hat sich den Frust von der Seele geschrieben. Heraus gekommen ist ein garantiert nicht kindertaugliches Kinderbuch.
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Schlaf, Monster, schlaf: Adam Mansbachs Bestseller "Go the F**K to Sleep" erscheint am Dienstag auch in Deutschland - leicht entschärft als "Verdammte Scheiße, schlaf ein!". Das Kinderbuch nur für Erwachsene erstürmte in den USA die Verkaufscharts, bevor das Werk überhaupt auf dem Markt war.

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"Ein letztes Buch les ich vor, wenn du schwörst, danach schläfst du verdammt nochmal ein": Endlose Abende an der Bettkante mit seiner äußerst munteren Tochter Vivien inspirierten Mansbach zu seinen Reimen.

Foto: DuMont/ Ricardo Cortés
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"Am Anfang war es tatsächlich nur ein Jux - und eine tüchtige Portion Frust. Aber dann haben alle gesagt: 'Das MUSST du veröffentlichen.' Selbst Freunde ohne Kinder fanden die Idee gut", sagt der Autor.

Foto: DuMont/ Ricardo Cortés
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Die Idee vom "Trostbuch für verzeifelte Eltern" nahm Fahrt auf, mit 10.000 Exemplaren sollte das Buch in den USA starten. Dann explodierte der Internet-Hype - die Erstauflage liegt nun bei mehr als 200.000 Exemplaren.

Foto: DuMont/ Ricardo Cortés
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Szenen aus dem echten Leben: Auf Zehenspitzen aus dem Kinderzimmer schleichen? Netter Versuch. Immer wieder, so erinnert sich Mansbach, kam aus dem Bett ein "Papa, wo willst du denn hin?" - und der Spaß ging von vorne los.

Foto: DuMont/ Ricardo Cortés
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Bis zu zwei Stunden währten die Einschlafduelle mit Tochter Vivien. Über Monate ging das so. Und mehr als einmal gewann der Dreikäsehoch, irgendwann schlummerten Papa oder Mama zuerst.

Foto: DuMont/ Ricardo Cortés
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Autor Mansbachs nächste Idee: die U18-Version. "Wir haben schnell gemerkt, dass das Buch auch für Kinder funktioniert, natürlich ohne die Kraftausdrücke. Die Geschichte von dem Kind, das seine Eltern an der Nase herumführt - das kommt an. Das ist auch das nächste Projekt: eine entschärfte, jugendfreie Ausgabe."

Foto: Sarah Millet
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