US-Pressefreiheit Die Opfer der Kontrolle

Die US-Pressefreiheit ist in Gefahr: Eine neue Studie berichtet von einem Klima der Angst. Überwachung, Strafverfolgung und Informationsblockaden würden die Arbeit der Medien erschweren – die bekanntesten Fälle in der Übersicht.
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US-Journalisten werfen Präsident Barack Obama vor, mit seinem Vorgehen ein Klima der Angst zu erzeugen. Die Pressefreiheit sei in Gefahr, urteilt eine umfassende Befragung.

Foto: Shawn Thew/ dpa
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Obama, Snowden, Manning (auf einer Fotomontage): Der US-Präsident und seine Regierung gelten bei amerikanischen Journalisten als "Kontrollfreaks", die beiden Whistleblower als prominenteste Opfer.

Foto: RONNY HARTMANN/ AFP
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Bradley Manning, der sich nach einer Geschlechtsumwandlung Chelsea nennt, wurde jüngst zu 35 Jahren Haft verurteilt. Er hatte der Enthüllungsplattform WikiLeaks Tausende geheime US-Dokumente zugespielt.

Foto: GARY CAMERON/ Reuters
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Edward Snowden, der Whistleblower in der NSA-Affäre: Die USA haben ihn unter anderem wegen Spionage angeklagt. Snowden ist auf der Flucht und hat in Russland temporäres Asyl gewährt bekommen.

Foto: REUTERS/ The Guardian
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John Kiriakou ist ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter. Er wurde zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er geheime Informationen weitergegeben hatte, die beweisen, dass die CIA Waterboarding als Foltermethode angewendet hat.

Foto: Jacquelyn Martin/ AP
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Thomas Drake ist ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA. Er wurde wegen "bewussten Speicherns von Informationen der nationalen Verteidigung" und der Weitergabe an die Presse zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Foto: Jacquelyn Martin/ AP
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"New York Times"-Reporter James Risen sollte gezwungen werden, im Prozess gegen den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Jeffrey Sterling aussagen. Sterling hatte ihm Informationen durchgestochen. Er sagte, dass er lieber ins Gefängnis gehe, als die Identität einer Quelle preiszugeben.

Foto: Alex Wong/ Getty Images
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