Moore vs. Jones Nachwahl im Armenhaus Alabama

Bei der Senatsnachwahl in Alabama steht das Abschneiden des hochumstrittenen Republikaners Roy Moore im Vordergrund. Wie verheerend die Lage in dem US-Bundesstaat ist, zeigt ein Blick auf die symbolträchtige Stadt Selma.
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Selma ist einer der bekanntesten Orte in Alabama. 1956 führte Martin Luther King einen Marsch von Selma nach Montgomery an, um gegen die Rassentrennung zu protestieren.

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Heute ist Selma eine der ärmsten Städte in Alabama. 40 Prozent der rund 20.000 Einwohner leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze.

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2011 fegte ein schwerer Sturm über den Bundesstaat hinweg. Tausende Menschen verloren nahezu ihr gesamtes Hab und Gut.

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Fischer in Bayou La Batre haben noch immer mit dem Spätfolgen der "Deepwater Horizon"-Katastrophe zu kämpfen. Nach der Explosion der Bohrplattform waren 2010 rund 800 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko geströmt.

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Im sogenannten Black Belt von Alabama, dem Gebiet mit hohem Anteil an Afroamerikanern, ist das Gesundheitssystem desolat. Zeitweise musste das US-Militär einspringen, um bedürftige Patienten zu versorgen.

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Straßenszene in Selma: Die Stadt hat mit großen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. Zwar sinkt die Arbeitslosenquote kontinuierlich, aber viele Bürger können mit ihren Jobs kaum überleben.

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Manche Straßenzüge in der Selma sehen aus wie eine Geisterstadt.

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Laut offiziellem Zensus sind in Selma mehr als 80 Prozent der Bürger Afroamerikaner, fast jeder Dritte ist unter 18. Doch viele wollen weg.

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Das Good Samaritan Hospital in Selma, einst das größte Krankenhaus der Stadt, steht seit Jahren leer.

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