Volkskrankheit Burnout Wie Erschöpfung die Volkswirtschaft schwächt

Sie streben nach Perfektion und scheitern an der Realität. Die Diagnose Burnout trifft vor allem ehrgeizige Leistungsträger. Wenn sie ausfallen, kostet das die Wirtschaft Milliarden. Wichtige Fakten im Überblick.
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Der Gesundheitsreport 2010 der Betriebskrankenkassen befasst sich ausführlich mit psychischen Erkrankungen von Erwersbtätigen. Diese Grafik zeigt, wie psychische Störungen in den vergangenen Jahren bei der Arbeitsunfähigkeit kontinuierlich an Bedeutung gewonnen haben. Je 100 Pflichtversicherte haben 2009 168 Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Störungen verursacht. Deren Anteil an der Ursache für den Krankenstand hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdreifacht.

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Seit 2004 steigt die Zahl der Krankheitstage mit der Diagnose Burnout oder psychische Probleme kontinuierlich an.

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Von psychischen Störungen sind die verschiedenen Beschäftigtengruppen sehr unterschiedlich betroffen.

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Besonders im Sozialwesen werden psychische Ursachen für Krankheitstage angegeben. Sie machen 16 Prozent der Fehltage aus. Auch in der öffentlichen Verwaltung und bei Zeitarbeitsfirmen fallen mit 209 bzw. 195 Tagen viele psychisch bedingte Krankheitsausfälle an.

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Eine Umfrage bei Beschäftigten in der IT-Branche ergab, dass die Befragten einen großen Anteil ihrer gesundheitlichen Beschwerden für arbeitsbedingt halten. Die Grafik zeigt, wie viel Prozent der Befragten bestimmte Probleme nannten. Dabei wird unterschieden, ob sie deshalb Fehlzeiten im Job hatten oder nicht.

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