Spektakuläre Vulkan-Fotos Lava marsch!

Wie Wasser aus einem Feuerwehrschlauch schießt derzeit glühende Lava vom Vulkan Kilauea auf Hawaii hinaus in den Pazifik. Es ist ein Spektakel für die Zuschauer - und manch einer vergisst dabei die Gefahr.
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Im Grundsatz ist Vulkanismus auf Hawaii nichts Besonderes – schließlich verdankt ihm die Inselgruppe sogar ihre Existenz. Doch was gerade im Südosten der Hauptinsel („Big Island“) zu sehen ist, das ist dann doch recht spektakulär. Wie Wasser aus einem Feuerwehrschlauch schießt heiße Lava aus einem Kanal am sogenannten ocean entry des Vulkans Kilauea. Es landet spektakulär im Wasser des Pazifiks.

Foto: AP/ U.S. Geological Survey
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Der Kilauea bricht seit 1983 ununterbrochen aus. Doch dass es so spektakulär passiert, ist etwas Besonderes. Um die 20 Meter stürzt die Lava herunter, bevor sie das kühle Pazifikwasser erreicht. Der Strom ist zwischen Weihnachten und Neujahr entstanden. Damals war eine große Menge Vulkangestein an der Flanke des Berges in den Ozean gerutscht. Danach tröpfelte die Lava zunächst nur, dann nahm ihre Menge stark zu.

Foto: AP/ U.S. Geological Survey
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Vulkanexperten sind fasziniert davon, wie lange sich der massive Lavastrom hält. Normalerweise, so sagt etwa Janet Babb vom Hawaii Volcano Observatory, bilde sich an der Stelle, wo das heiße Material auf Wasser trifft, schnell viel neues Gestein - und dieses verstopfe den Ausfluss dann wie ein Korken. Dass dies aktuell nicht der Fall sei, hänge vermutlich damit zusammen, dass der Seeboden an der Stelle schnell weit ins Meer abfällt.

Foto: AP/ U.S. Geological Survey
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Der bei dem Spektakel entstehende Dampf ist nicht ohne. Gefährlich ist er zum einen durch seine hohe Temperatur, zum anderen enthält er auch Salzsäure und Splitter von vulkanischem Glas.

Foto: AP/ U.S. Geological Survey
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Vulkanexperten wissen, dass die Warnungen des National Park Service auch ganz praktische Gründe haben. Oberhalb der Stelle, wo die Lava so spektakulär ausströmt, haben sie einen großen Riss im Gestein bemerkt. Alles was darunter liegt, könnte jederzeit ins Meer stürzen, glauben sie. Dabei würden große Mengen heißes Gestein ins Wasser fallen. Dort käme es dann zu massiven Explosionen.

Foto: AP/ U.S. Geological Survey
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