Wahl in Italien Pöbelnd an die Spitze

Einst pöbelte der Gründer am Kran hängend über Roms Circus Maximus - nun könnte Beppe Grillos Fünf-Sterne-Bewegung bei Italiens Wahl die meisten Stimmen holen. Doch Regieren kann sie deshalb noch lange nicht.
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Beppe Grillo (l.) und Luigi Di Maio - treibende Kräfte hinter der Fünf-Sterne-Bewegung in Italien.

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Di Maio im süditalienischen Caserta: Er wird "Giggino" - der "kleine Luigi" - genannt. Mit adretter Kurzhaarfrisur, makellosem Kameralächeln, meistens in Anzug und Krawatte sieht er aus wie ein Musterschüler. Und ist es wohl auch.

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Wahlposter, unter anderem für Fünf Sterne: Es ist "eine postideologische Bewegung", nur "von Vernunftdenken geprägt", sagt Di Maio. Alles andere sei Verleumdung. So habe man zum Beispiel nie gesagt, man wolle aus dem Euro raus.

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Na ja, vielleicht ein bisschen. Denn es ist ja Beppe Grillo, der seit Jahren auf Marktplätzen und in Stadien brüllt, dass der "Euro ein Strick um den Hals" von Italien sei, den man per Volksentscheid so schnell wie möglich loswerden müsse. Genauso wie "diese Parasiten" im römischen Parlament.

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Doch selbst wenn die Bewegung, wie erwartet, viele oder sogar die meisten Stimmen bei der Wahl holen sollte - mit dem Regieren könnte es schwer werden. Vielleicht steht am Ende sogar ein Bündnis mit Silvio Berlusconis Forza Italia.

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