Brüche im Meereis Fatales Krachen

Der Bruch ist länger als Deutschland: Das Meereis in der Arktis zwischen Grönland und Kanada ist auf einer Strecke von 1300 Kilometern gebrochen. Ursache ist offenbar das Wetter.
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Meereis in der Barentsee im März 2014: "Vier bis fünf Meter hohe Wellen haben das ganze Eisfeld zerbrochen", berichtet Mikhail Dobrynin von der Universität Hamburg, der das Foto von einem Forschungsschiff aus aufnahm.

Foto: Institute of Oceanography/ Dr. Mikhail Dobrynin
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Arktis: Wellen tragen stärker zum Schwund des Meereises bei als angenommen, zeigt eine neue Studie.

Foto: NSICDC/ Julienne Stroeve
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Sturm über der Arktis Anfang August 2012: Damals wirbelte dieses mächtige Tiefdruckgebiet über den Nordpol, Wind und Wellen zersplitterten das Meereis.

Foto: NASA
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Ruhe nach dem Sturm: In der Arktis schwindet das Packeis schneller als berechnet - sind hohe Wellen die Ursache?

Foto: NSIDC/ Julienne Stroeve
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Eisberg: Auch die weißen Riesen werden von Wellen gebeutelt, wie sich beispielsweise im Oktober 2005 zeigte...

Foto: Corbis
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...damals trieb Eisberg B15A vor der Antarktis, er hatte die Größe Luxemburgs und war einige Monate lang das größte im Ozean treibende Objekt der Welt. Doch dann zog 13.500 Kilometer nördlich im Nordpazifik vor Alaska ein Sturm auf, er versetzte das Meer gewaltig in Wallung.

Foto: HO/ AFP
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Sechs Tage später rissen die Wogen B15A auseinander.

Foto: HO/ AFP
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Opfer des Wellengangs: Im Mai 2013 spaltete ungewöhnliche Dünung des Ozeans das Meereis der Arktis,...

Foto: NASA
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...ein zehn Kilometer breiter, 1300 Kilometer langer Riss öffnete sich.

Foto: NASA
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Meereiskante vor der Antarktis: Wenn erst Wellen branden, beginnt die weiße Decke, stetig zu schwingen...

Foto: John Weller/ AP
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...bald ermüdet das Eis, es bricht - wie hier im März 2014 in der Arktis. Sensoren auf dem Eis entlarven nun, was bei Sturm geschieht.

Foto: Institute of Oceanography/ Dr. Mikhail Dobrynin
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