Wellenlandschaft: Radaratlas und Bilder des Schreckens 08.03.2011
 Radarbilder des japanischen Satelliten "Alos": Forscher haben Radarbilder...
ALOS / Comet

Radarbilder des japanischen Satelliten "Alos": Forscher haben Radarbilder übereinander gelegt. Ein Bild, das vor dem Beben aufgenommen wurde und ein Bild, das der Satellit danach gemacht hat. Die Unterschiede der Aufnahmen zeigen Veränderungen im Bodenrelief auf einen Zentimeter genau: Verkürzt sich die Zeit, die die Radarwellen vom Satelliten zur Erde benötigen, hat sich der Boden gehoben; benötigen die Wellen länger, hat sich die Erde gesenkt. Auf den Computerkarten entsteht ein regenbogenfarbenes Muster sich überlagernder Radarwellen: Blau und Grün zeigen Senkungsgebiete; Rot und Orange Hebungen. Für die grauen Bereiche konnten keine die Forscher keine Karte anfertigen. Denn entweder hatte Vegetation die Daten verfälscht, oder die Bewegungen waren nicht sinnvoll zu deuten. Der Boden sei um bis zu einen halben Meter nach oben gestoßen worden, berichten Geoforscher um John Elliott von der Oxford University in Großbritannien. Noch 20 Kilometer südlich von Christchurch bog sich die Erde.