Werkstätten Hellerau Noble Yachten und luxuriöse Villen

Es ist eines der traditionsreichsten Unternehmen im Osten Deutschlands: Früher stellten die Deutschen Werkstätten Hellerau Möbel her, heute verdienen sie ihr Geld mit dem Ausbau von noblen Yachten und luxuriösen Villen schwerreicher Russen.
1 / 9

Von Schlafzimmermöbeln zu Luxusyachten: Für die private Yacht Linda Lou haben die Deutschen Werkstätten den Innenausbau übernommen. Der Entwurf dazu stammt von dem Designer Francoise Zuretti. Insgesamt rechnet man pro laufenden Meter einer Yacht Kosten von einer Millionen Dollar.

Foto: Stephane Brarin
2 / 9

Eines der Schlafzimmer der Linda Lou: Was aussieht wie Marmor, ist Holz - sorgfältig behandelt und von höchster Qualität. Verarbeitet wurden hier Hölzer wie Amazaque oder Schweizer Birnbaum.

Foto: Stephane Brarin
3 / 9

Badezimmer der Luxusyacht Linda Lou: Neben den Holzarbeiten finden sich hier der transparente oder honigfarbene Halbedelstein Onyx, blattvergoldete, lackierte Decken und aufwändige Fensterdekorationen.

Foto: Stephane Brarin
4 / 9

Der Salon der 60 Meter langen Yacht: Die Furniere für die Holzarbeiten werden "geschwabbelt" - was der Fachbegriff für das Polieren hochglanzlackierter Flächen ist. So erreicht man den hohen Glanz der Oberfläche.

Foto: Stephane Brarin
5 / 9

Die Lounge im privaten Eignerbereich: Der ellipsenförmige Raum erlaubt mit seiner Glasfassade einen freien Blick auf das Meer. Im Hintergrund befindet sich eine Bar, deren Kanten mit Leder gepolstert sind - sollte es mal eine unerwartete Wellenbewegung geben.

Foto: Stephane Brarin
6 / 9

Hauchdünne Furnierplatten: Für die luxuriösen Innenausbauten verwenden die Fachleute der Deutschen Werkstätten sogenannte Maserfurniere aus der Knolle der Bäume - der teuerste Teil eines Stammes. Gelagert werden diese Furniere in seperaten Räumen, in denen Temperatur und Luftfeuchtigkeit genau geregelt werden.

Foto: Hildenhagen
7 / 9

Ein weiterer Auftrag der Deutschen Werkstätten Hellerau: Die Villa Usovo in Moskau. Der Hausherr legte Wert auf die Dominanz von Mahagoni - was hier in einem der Ankleideräume umgesetzt wurde. Extra angefertigt wurde das Sideboard mit vielfältigen Schubladen.

Foto: Frank Herfort
8 / 9

Ein Flur der Moskauer Villa Usovo: Russland wird als Markt immer wichtiger für die Deutschen Werkstätten. Denn ein Villenausbau kostet in der Regel zwischen 500.000 Euro und fünf Millionen Euro - und immer mehr reiche Russen leisten sich die Maßarbeit der deutschen Innenausbauer.

Foto: Frank Herfort
9 / 9

Kleine, aber feine Arbeit: Die Eingangstür zur Villa Usovo. Die Deutschen Werkstätten produzieren auch Türen für die Frauenkirche, Konferenzräume, Lobbys und Ladeneinrichtungen - etwa für den ersten Laden des Uhrenherstellers A.Lange & Söhne in Dresden.

Foto: Frank Herfort