West-Berlin Der Sozialismus auf der anderen Seite der Mauer

Für Eva C. Schweitzer hieß das sozialistische Paradies West-Berlin. Vor dem Fall der Mauer war das Bier dort billig, die Mieten günstig und es musste auch niemand arbeiten, der nicht wollte.
1 / 30

Deutliche Botschaft: Sogenannte "Bonzenschweine" waren in diesem besetzten Haus an der Willibald-Alexis-Straße nicht gern gesehen.

Foto: Eva Schweitzer
2 / 30

Günstige Verkehrslage: Auch dieses Haus im Bezirk Schöneberg war in der Hand von Hausbesetzern. Es lag in der Nähe zur S-Bahn, entweder in der Manstein- oder Bülowstraße, erinnert sich Eva Schweitzer.

Foto: Eva Schweitzer
3 / 30

Hüllenlos: Nackt, wie Gott sie schuf, genossen diese Herrschaften ein Sonnenbad auf dem Dach.

Foto: Eva Schweitzer
4 / 30

Liebeserklärung auf Berlinerisch: Die Yorckbrücken in Kreuzberg nutzte dieses Paar, um seine Liebe vor aller Welt zu erklären.

Foto: Eva Schweitzer
5 / 30

Praktische Kunst: 1987 fotografierte Eva Schweitzer diesen Polizisten bei einer Demonstration am Kurfürstendamm. Die scheinbare "Barrikade" hinter ihm ist in Wirklichkeit ein Kunstwerk von Olaf Metzel.

Foto: Eva Schweitzer
6 / 30

Ohren zu: Der Lärm bei einer Hausbesetzerdemo in Kreuzberg wurde diesem Jungen anscheinend zu stark.

Foto: Eva Schweitzer
7 / 30

Kreuzberger Nächte sind lang: Trinken rund um die Uhr erlaubte den Kreuzbergern die Wirtschaft "Bei Schlawinchen". Sie ist eine der ältesten 24-Stunden-Kneipen im Kreuzberger Graefekiez.

Foto: Eva Schweitzer
8 / 30

Panoramablick: Von einem Dach am Chamissoplatz schoss Eva C. Schweitzer dieses Bild von Berlin. Gut zu erkennen ist die Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche.

Foto: Eva Schweitzer
9 / 30

Unvorteilhafter Name: 1985 erschütterte ein Bestechungsskandal West-Berlin. Der Bordellbesitzer Otto Schwanz hatte den Baustadtrat Wolfgang Antes bestochen. Das Bild zeigt eine Demonstration gegen die Korruption.

Foto: Eva Schweitzer
10 / 30

Gegen rechts: Diese Demonstration sagte dagegen den Nazis den Kampf an.

Foto: Eva Schweitzer
11 / 30

Foto mit Seltenheitswert: Lediglich drei Bilder hat Eva Schweitzer von der Berliner Mauer geschossen. Diese Aufnahme stammt wahrscheinlich vom Mauerabschnitt an der Eisenbahnstraße.

Foto: Eva Schweitzer
12 / 30

Zugetextet: Auf der westlichen Seite der Mauer bot das Bauwerk reichlich Platz, die DDR und die CDU zugleich in markigen Sprüchen zu veralbern.

Foto: Eva Schweitzer
13 / 30

Kopf durch die Wand: Entweder am Lohmühlengraben oder am Landwehrkanal nahm Eva Schweitzer ihr drittes und letztes Foto der Mauer auf.

Foto: Eva Schweitzer
14 / 30

Bürgerfest: Auf dieser Veranstaltung der CDU trägt die Dame im Vordergrund den Politiker Eberhard Diepgen in Form eines Ansteckbuttons auf der Brust.

Foto: Eva Schweitzer
15 / 30

Luftig: Die SPD versorgte hingegen auf diesem Straßenfest am Oranienplatz Kinder mit Luftballons.

Foto: Eva Schweitzer
16 / 30

Demo im Schwimmbad: Selbst die Kleinsten stellten Werbefläche für Demonstrationen zur Verfügung. Wie dieser kleine Mann bei einer Veranstaltung zugunsten der Mietpreisbindung im Spreewaldbad, organisiert vom Berliner Mieterverein.

Foto: Eva Schweitzer
17 / 30

Ordnung muss nicht sein: Mit einem Stift rückten die Bewohner dieses Hauses in der Kreuzberger Arndtstraße den Ordnungswahn ihres Vermieters zurecht. Für die fragwürdige Rechtschreibung gab es dagegen eine Fünf...

Foto: Eva Schweitzer
18 / 30

Fenstergucker: Entspannt beobachtet dieser Vierbeiner das Leben auf der Straße. Aufgenommen hat Eva Schweitzer dieses Foto auf dem "Zickenplatz" oder, wie er richtig heißt, dem Hohenzollernplatz im Kreuzberger Graefekiez.

Foto: Eva Schweitzer
19 / 30

Spaß für die ganze Familie: Diese Knirpse hatten auf dem Volksfest "Kreuzberger Festliche Tage" sichtlich Spaß.

Foto: Eva Schweitzer
20 / 30

Ins Visier genommen: 50 Pfennig kostete diesen Herrn ein Schuss auf dem Volksfest. Das waren noch Preise.

Foto: Eva Schweitzer
21 / 30

Raubtierlook: Wer eher auf ein Schnäppchen aus war, konnte den Flohmarkt auf dem Askanischen Platz besuchen.

Foto: Eva Schweitzer
22 / 30

Auf großer Tour: Unbeaufsichtigt von den Eltern ging dieses kleine Kind auf Erkundung am Kreuzberger Chamissoplatz.

Foto: Eva Schweitzer
23 / 30

Abbruchreif: Die Oranienstraße vor der Renovierung zeigt dieses Bild.

Foto: Eva Schweitzer
24 / 30

Kunst und Besetzung: 1982 zeigte der Martin-Gropius-Bau in einer Ausstellung die "Neuen Wilden". Aber bereits auf diesem Bild ist im Hintergrund Kunst zu entdecken. Dort befindet sich der "Kuckuck", ein besetztes und bemaltes Haus.

Foto: Eva Schweitzer
25 / 30

Solidarität: Kritisch blickt dieser Hausbewohner aus dem Fenster. Unter ihm hängt ein Transparent, das die sandinistische Bewegung in Nicaragua unterstützt.

Foto: Eva Schweitzer
26 / 30

Rauchfrei: Dieser Zigarrenladen nahe dem Chamissoplatz hat schon vor langer Zeit geschlossen.

Foto: Eva Schweitzer
27 / 30

Betreten verboten: Trotz der Sperrung des Geländes hielt Eva Schweitzer den Verfall auf dem Gelände des Gleisdreiecks in Berlin fest. Wie zum Beispiel diesen Eisenbahnschuppen.

Foto: Eva Schweitzer
28 / 30

Neue Nutzung: Heute ist dieses Areal des Gleisdreiecks Teil eines Museums. Das Schlagwort der Hausbesetzerszene "instandbesetzt" ist hinten an eine Wand gesprüht worden.

Foto: Eva Schweitzer
29 / 30

Zahn der Zeit: Oder diesen zerfallenden Holzbau.

Foto: Eva Schweitzer
30 / 30

Renoviert: Der alte Wasserturm auf dem Gleisdreiecksgelände strahlt im Gegensatz zu diesem Bild mittlerweile wieder in neuem Glanz.

Foto: Eva Schweitzer
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.