Verrückte Promi-Haustiere: Mein Haus, mein Boot, mein Ozelot 09.08.2012
 Trendsetter: "Es war Geschwindigkeit in all ihrer Schönheit", schwärmte...
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Trendsetter: "Es war Geschwindigkeit in all ihrer Schönheit", schwärmte "Vogue"-Chefredakteurin Diana Vreeland, nachdem sie der Revuetänzerin Josephine Baker im Sommer 1932 bei einer Filmvorstellung in einem Pariser Kino begegnet war. Als das Licht im Saal ausging, spürte Vreeland, wie etwas Flauschiges ihre Beine streifte: Zu ihren Füßen lag ein Gepard, den ihre Sitznachbarin Baker mitgebracht hatte. Die Modepäpstin war hingerissen. "Was für eine Geste!", schrieb sie später in ihrer Biografie.
Die Direktion des Casino de Paris hatte Josephine Baker den Geparden 1930 eigentlich als Requisite für ihre Shows geschenkt. Doch die Tänzerin adoptierte die Raubkatze als eines ihrer Haustiere. Sie taufte die Geparden-Dame auf den Namen Chiquita (spanisch für "niedlich"), schenkte ihr ein Diamantenhalsband und nahm sie fortan überall mit hin - zum feinen Diner, auf Reisen und manchmal sogar ins Bett.
Nicht alle von Bakers Haustieren waren übrigens so elegant wie Chiquita: In ihrer Umkleidekabine hielt sich die Pariserin eine Ziege namens Toutoute und in der Küche ihres Clubs "Chez Josephine" wohnte Schwein Albert als Tellerreste-Vernichter.