Fotostrecke Die besten deutschen Winzersekte

Schaumweine aus Deutschland müssen den Vergleich mit den Produkten aus der Champagne keinesfalls scheuen. In deutschen Sektkellereien entstehen Spitzensekte. Zehn Empfehlungen zum Fest.
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Wilhelmshof, Pinot B Brut 2013: Cuvée aus Blanc de Noirs und Pinot Blanc, lag 30 Monate auf der Hefe. Duftet nach karamellisierten Äpfeln, Nüssen und Quitte. Vielschichtig am Gaumen, cremige Textur, edel; zu Lamm, zur Weihnachtsgans und zum Bratapfel. (21 Euro)

Foto: Weingut Wilhelmshof
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Das deutsche Sektwunder wäre ohne den Wilhelmshof im pfälzischen Siebeldingen nicht denkbar. Bereits seit Mitte der Siebzigerjahre werden hier Winzersekte für gehobene Ansprüche hergestellt. Barbara Roth hat den Betrieb von ihrem Vater Herbert übernommen.

Foto: Weingut Wilhelmshof
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Weingut Weinreich, Pinot Brut Nature 2013 Rarer, reinsortiger Sekt aus Pinot Meunier. Ohne Dosage gefüllt, geradlinig am Gaumen bei feinperligem Mousseux, zeigt gutes Volumen und rauchige Noten. Solo ein Genuss, am Tisch auch zu geräuchertem Fisch und Geflügel. (21,50 Euro)

Foto: Weingut Weinreich
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Marc Weinreich gehört zu einer Generation Winzer, die nicht mehr voller Ehrfurcht ins Nachbarland Frankreich schaut. "Wir kriegen das auch hin", sagt er mit Blick auf die Erzeugnisse aus der Champagne.

Foto: Weingut Weinreich
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Reichsrat von Buhl, Riesling Brut 2014: Mit seinem Debütsekt hat Mathieu Kauffmann gleich für Aufsehen gesorgt. Riecht nach Birne, Apfelschale, Aprikose und Brioche. Feinperlig imponiert er mit Frische, Würze und Noblesse. Bei diesem Sekt vergisst man leicht das Essen. (14,90 Euro)

Foto: Weingut Reichsrat von Buhl
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Richard Grosche (l.) vom Weingut Reichsrat von Buhl mit Mathieu Kauffmann, der zwölf Jahre lang beim berühmten Champagnerhaus Bollinger einige der besten Champagner kreiert hat und im Sommer 2013 nach Deidesheim gewechselt ist.

Foto: Henner Rosenkranz
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Sektmanufaktur Strauch, Zero Brut Nature: Finessenreicher Biosekt aus Weißburgunder ohne Dosage und ohne Schwefel. Duftet nach Birne, Apfel und Brioche, verbindet Substanz, Frische und Eleganz, gute Länge. Kompetent zu Vorspeisen, zu Leberpastete, perfekt zu Lachs. (17,50 Euro)

Foto: Strauch Sektmanufaktur
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Tim Weißbach und Isabel Strauch-Weißbach führen seit 2011 die Sektmanufaktur Strauch. Das Winzerpaar produziert dort Biosekt, eine Seltenheit in Deutschland und für den Gault Millau die "Entdeckung des Jahres 2015".

Foto: Torsten Silz
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Raumland, Triumvirat Grande Cuvée Brut 2009: Ein Sekt, der den Vergleich mit großen Jahrgangs-Champagnern bestehen kann. Beeindruckendes Spiel zwischen Frucht und hefigen Aromen, bei aller Präsenz elegant und feingliedrig, natürliche Spannung. Großes sinnliches Vergnügen. (38 Euro)

Foto: Stephan Gawlik
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Volker Raumland ist der Taktgeber unter den deutschen Sekterzeugern. 1990 begann er im rheinhessischen Flörsheim am Sockel der Champagner zu rütteln. Seine Sekte sind Gradmesser deutscher Schaumweinerzeugung.

Foto: Stephan Gawlik
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Sektgut St. Laurentius, Crémant Extra Brut 2014: Cuvée aus Riesling, Chardonnay und Spätburgunder; duftet nach Stachelbeere, Pfirsich und Mandarine, gute Struktur, weiche Säure und feincremige Perlage. Guter Aperitif, passt zu Vorspeisen, Fischgerichten, gegrilltem Oktopus. (13 Euro)

Foto: St. Laurentius Sektgut
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"Es ist einfach, Wein mit Bläschen zu versetzen, aber um einen besonderen Schaumwein zu erzeugen, braucht es Spezialisten", sagt Klaus Herres (Mitte). Herres führt mit seiner Frau Gisela und Nadine Herres-Singer und Johannes Singer (mit Nils Laurent Singer) das Sektgut St. Laurentius an der Mosel. Er ist Hoflieferant des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.

Foto: Sektgut St. Laurentius
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Gut Hermannsberg, Riesling Brut 2014: Ein animierender Rieslingsekt, der nach Apfel und Zitrusfrucht schmeckt und sich mit seiner frischen und eleganten Art als Aperitif eignet. Auch ein guter Begleiter von Risotto-Variationen, Fischgerichten und Schweinefilet. (14,90 Euro)

Foto: Gut Hermannsberg
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Jens Reidel und Christine Dinse haben 2009 die ehemalige Königlich-Preußische Weinbaudomäne Niederhausen-Schloßböckelheim übernommen. Karsten Peter (r.) ist der Kellermeister auf Gut Herrmannsberg.

Foto: Kerstin Bänsch
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Weingut Braunewell, Francois Chardonnay Brut Nature 2014: Brioche, reife Birne und Steinobst im Bukett, auch Heu und Kräuter. Gute Textur, frisch mit feiner Perlage, leicht erdige und herbe Noten, langer Ausklang. Passt gut zu Risotto mit Meeresfrüchten, Pasta mit Hummer und Langusten. (16,50 Euro)

Foto: Weingut Braunewell
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Die Brüder Stefan (l.) und Christian Braunewell arbeiten vor allem mit Riesling und Spätburgunder aus ihren Spitzenlagen Blume und Teufelspfad in Essenheim.

Foto: Weingut Braunewell
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Sektmanufaktur Bardong, Riesling Rerserve Brut 1998: Ein Sekt, der staunen lässt: Nach 17 Jahren Flaschenreife zeigt er sich aristokratisch im Glas; noble Textur, feine, reife Perlage, immer noch animierend. Enorme Finesse. Begleitet gerne Foie Gras, Entenleber und Wachtel. 28 Euro.

Foto: Sektkellerei Bardong
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Norbert Bardong und die Sektkellerei, die er mit seiner Frau Renate führt, sind bekannt für gereifte Schaumweine. Mancher Sekt reift dort über zwanzig Jahre und wird dadurch enorm feinperlig und geschmacksintensiv.

Foto: Andreas Baldauf
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Griesel & Compagnie, Riesling Brut 2014: Aromen von Apfel, Birne und Steinobst, im Mund lebhaft, feine Perlen, belebende Noten von Zitrusfrüchten. Klarer Ausdruck, pur, macht gute Laune. Zeigt Solo-Qualitäten, aber auch kompetenter Begleiter von Vorspeisen. (13,70 Euro)

Foto: Griesel & Compagnie
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Nico Brandner führt die 2013 gegründete Sektkellerei Griesel & Compagnie an der hessischen Bergstraße. Seine markanten Schaumweine vom Spätburgunder, Chardonnay und Riesling stehen für die neue deutsche Sektklasse.

Foto: Sascha Rothe
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